Nachrichten & Themen
Mediathek & TV
Audio & Radio
SachsenSachsen-AnhaltThüringenDeutschlandWeltLeben
Die Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt warnt vor gefälschten Gebührenbescheiden. (Symbolbild) Bildrechte: imago/Ralph Peters

Verbraucherzentrale Sachsen-AnhaltWarung vor gefälschten Gebührenbescheiden: Nicht zahlen!

von MDR SACHSEN-ANHALT

Stand: 08. Juli 2022, 14:09 Uhr

Betrüger fordern viel Geld von Hinterbliebenen, angeblich, um deren verstorbene Angehörige aus Registern austragen zu lassen. Die Verbraucherzentrale und das Sozialministerium raten, kein Geld zu zahlen und bei der Polizei eine Anzeige zu stellen.

Die Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt und das Sozialministerium warnen Angehörige von Verstorbenen vor einer neuen Betrugsmasche. Die Betrüger wendeten sich hierbei mit einer Forderung von mehreren Hundert Euro für die angebliche "Austragung ihres Angehörigen" an die Hinterbliebenen, sagte eine Sprecherin.

In dem Schreiben wird eine dreistellige Summe als Überweisung gefordert, die durch die Löschung von Daten bei Finanz-, Standes- und Gesundheitsamt entstehen würde. Als Briefkopf werde das Logo des Landes Sachsen-Anhalt und die falsche Ministeriumsbezeichnung "Ministerium für Arbeit, Gesundheit, Soziales und Integration" verwendet.

Sozialministerium: Briefe sind Fälschung

Eine solche Regelung existiert laut Verbraucherzentrale nicht. Auch das Sozialministerium stellt klar, dass es sich bei den Briefen um eine Fälschung handelt und weist zugleich darauf hin, dass solche oder ähnliche Bescheide mit Zahlungsaufforderungen nicht durch das Land verschickt werden.

Wer ein solches Schreiben erhalte, solle sich bei der Polizei melden. Betroffene sollten die geforderten Summen auf keinen Fall bezahlen und Strafanzeige erstatten, rät die Verbraucherzentrale.

Dieses Thema in den 11:30 Uhr-Nachrichten von MDR AKTUELL – Das Nachrichtenradio:

Mehr zum Thema Abzocke in Sachsen-Anhalt

MDR (Hannes Leonard), dpa

Dieses Thema im Programm:MDR AKTUELL – Das Nachrichtenradio | 08. Juli 2022 | 11:30 Uhr