Eltern aus Sachsen-Anhalt berichten Wie das Wechselmodell für Trennungs-Kinder funktionieren kann

Elisa Sowieja-Stoffregen
Bildrechte: MDR/Fabian Frenzel

Wer seine Kinder im Wechselmodell erzieht, muss gut planen, manchmal viel Auto fahren – und braucht vor allem einen vernünftigen Umgang mit dem Expartner, notfalls auch mit Hilfe von außen. Das berichten Eltern in Sachsen-Anhalt und eine junge Frau, die früher selbst zwischen Vater und Mutter gependelt ist.

Illustration -  Kinder-Wechselmodell nach Scheidung
Zur Hälfte bei Mama und zur Hälfte bei Papa: Eltern machen mit diesem Modell sehr unterschiedliche Erfahrungen. Bildrechte: Colourbox.de

  • Anwälte in Sachsen-Anhalt beobachten eine steigende Nachfrage zum Wechselmodell.
  • Ein Wechselmodell bringt viel Aufwand mit sich, vor allem dann, wenn das Kind in die Schule geht.
  • Der Erfolg des Wechselmodells hängt mit vom Umgang der Eltern miteinander ab, hier können Familien-Berater helfen.

Lena* hat zwei Zahnbürsten, zwei Sätze Kleidung und zwei Kinderbetten. Die Dreijährige lebt seit vergangenem Jahr im Wechselmodell, also zur Hälfte bei ihrer Mama, zur Hälfte beim Papa. Wenn sie montags, mittwochs und freitags umzieht, hat sie immer nur ihren Teddy und die Brotbüchse für die Kita dabei. "Wir wollten nicht, dass das Kind mit einer Tasche hin und her reisen muss", erzählt Tim Schröder*. Der Vater aus dem Saalekreis ist fest von dem Modell überzeugt. Er findet, viel mehr Männer sollten darauf bestehen. "Ein Kind braucht Mutter und Vater", erklärt er. "Der männliche und der weibliche Einfluss sind nun mal verschieden."

Dass Kinder nach der Trennung ihrer Eltern in etwa zu gleichen Teilen bei Mutter und Vater wohnen, ist in Deutschland eher die Ausnahme. Meist lebt das Kind bei der Mutter und geht an den Wochenenden zum Vater, Residenzmodell nennt sich das. Wie viele Familien im Wechselmodell leben, dazu gibt es nur Schätzungen, und die sind schon einige Jahre alt. Das Deutsche Jugendinstitut zum Beispiel geht in einer Studie aus dem Jahr 2014 von fünf Prozent der getrennten Eltern aus, Tendenz steigend.

Anwälte berichten von mehr Anfragen zum Wechselmodell

Anwälte in Sachsen-Anhalt beobachten auch bis heute immer mehr Interesse. Bei Doreen Fucke, Familienrechts-Anwältin in Dessau-Roßlau und Landesvorsitzende im Deutschen AnwaltVerein ist die Zahl der Beratungen zum Wechselmodell nach eigenen Angaben in den vergangenen Jahren gestiegen. Auch der Schönebecker Anwalt Jan Holm Hansen berichtet von immer mehr Anfragen. Er ist auf das Thema spezialisiert und vertritt Eltern bundesweit vor Gericht – meist diejenigen, die das Modell durchsetzen wollen.

Der Plan steht schon ein Jahr im Voraus

Tim Schröder konnte sich auch ohne Gericht mit Annas Mutter auf das Wechselmodell einigen. Doch das funktioniert nur mit einem penibel ausgearbeiteten Plan. Der steht schon ein Jahr im Voraus. Wochentage, Wochenenden, Feiertage: Alles ist genau 50:50 aufgeteilt, damit sich keiner benachteiligt fühlt. Selbst bei geplanten Kinderarzt-Terminen wechseln sich beide ab. "Das ist eine riesige Herausforderung", sagt der Vater. Zumindest leben die Mutter und er nur fünf Kilometer voneinander entfernt.

Auch Anwalt Hansen weiß aus eigener Erfahrung, welchen Aufwand ein Wechselmodell mit sich bringt. Sein sechsjähriger Sohn lebt jede zweite Woche bei ihm. Seitdem er in die Schule geht, kostet das viel Zeit und Benzin. Denn die befindet sich am Wohnort der Mutter – 35 Kilometer von Schönebeck entfernt. In seinen Wochen mit Kind bedeutet das zweimal täglich je 25 Minuten Fahrt hin und zurück; zum Glück wohnen beide nicht weit weg von der Autobahn.

Es kommt sogar immer mal wieder vor, dass ein Elternteil das Wechselmodell freiwillig wieder aufgeben möchte.

Jan Holm Hansen, Anwalt für Familienrecht

Wie viel Zeit, Aufwand und Geld in ein Wechselmodell fließt, würden auch immer mal wieder Mandanten unterschätzen, erzählt Hansen. Vor allem solche, die im Sinn hätten, durch das Modell Unterhalt zu sparen. "Es kommt sogar immer mal wieder vor, dass ein Elternteil das Wechselmodell freiwillig wieder aufgeben möchte", erklärt er.

So sieht die Rechtslage aus

Grundsätzlich möglich sind neben dem Wechselmodell das klassische Residenzmodell, wo das Kind vorrangig bei einem Elternteil lebt und das Nestmodell. Dabei bleibt das Kind in seinem Zuhause und die Eltern ziehen abwechselnd dorthin. Während in Ländern wie Frankreich und Schweden das Wechselmodell vom Gesetzgeber bevorzugt wird, gibt es in Deutschland keine Regelung, welches Umgangs-Modell für Trennungs-Kinder vorrangig angewendet werden soll.

Zum Wechselmodell gibt es allerdings wegweisende Urteile. So hat der Bundesgerichtshof 2017 das Modell gestärkt und entschieden, dass ein Familiengericht auf Antrag eines Elternteils auch gegen den Willen des anderen Elternteils ein Wechselmodell anordnen kann, wenn es dem Kindeswohl im konkreten Fall am besten entspricht. Außerdem hat das Oberlandesgericht Frankfurt 2021 festgelegt, dass ein eingespieltes Umgangs-Modell nicht gegen den Willen der Kinder in ein Wechselmodell umgewandelt werden darf.

Die größte Herausforderung sei aber eine andere: die Abstimmung mit dem Expartner. "Hinter einem Wechselmodell steckt schließlich immer eine Trennung, und das macht die Kommunikation schwierig."

Tim Schröder kennt dieses Problem sehr gut. Nach der Trennung von Lenas Mutter habe er lange mit ihr um das Wechselmodell gerungen, erzählt er: "Vor Gericht bin ich nur deshalb nicht gegangen, weil ich meiner Tochter die Befragung nicht zumuten wollte."

Hilfe von einer Familien-Beraterin

Dass er und die Mutter bis heute ohne Richter auskommen, verdanken sie neben viel Selbstdisziplin auch einer Familien-Beraterin der Caritas. "Meine Cousine hat mir damals davon erzählt", erinnert sich Tim Schröder. Die Beraterin erarbeitet mit ihnen Pläne, bespricht Probleme, fängt auch mal einen Elternteil wieder ein, der sich in übertriebene Forderungen verrennt. Bis heute sind Lenas Eltern dort alle drei Wochen. Aktuelles Thema: Wie kann der Jahresplan aussehen, wenn man die Abstände zwischen den Wechseln erhöht?

All der Ärger und der Aufwand würden sich in jedem Fall lohnen, sagt Tim Schröder. "Lena geht es gut. Sie liebt uns beide, und so muss sie auf keinen verzichten." Außerdem würden sich beide große Mühe geben. "Es will ja keiner von uns, dass Lena irgendwann nur noch beim anderen wohnen möchte."

Ich bin in einem ständigen Wettbewerb mit dem Vater. Wir lassen beide zu viel durchgehen.

Katrin Haupt*, Mutter eines Sohnes im Wechselmodell

Die Sache mit der Mühe: Genau die ist für Katrin Haupt* eine große Tücke beim Wechselmodell. Die Harzerin hat einen 15-jährigen Sohn, der seit 2020 in gleichen Teilen bei Mutter und Vater lebt. Das Gericht hat das gegen ihren Willen angeordnet, auf Wunsch des Kindes. Und jetzt sei sie im ständigen Wettbewerb mit dem Vater: "Wir lassen beide zu viel durchgehen. Und er bekommt viel materielles: Geld und teure Turnschuhe zum Beispiel", erzählt sie. "Ich merke das ja selbst. Aber ich habe einfach Angst, dass mein Kind irgendwann ganz zu seinem Vater will." Dabei bräuchte ihr Sohn eigentlich vor allem beim Thema Schule mehr Strenge, sagt sie. Gerade wiederholt er das Schuljahr.

Umgang zwischen Mutter und Vater funktioniert nicht mal mit einem Übergabe-Heft

Hinzukommt: Der Umgang zwischen Vater und Mutter ist offenbar geprägt von gegenseitiger Verachtung. Miteinander reden würden beide nur vor Geburts- oder Feiertagen, sagt Katrin Haupt. "Mein Kind geht vor alles, aber es ist schwierig, mit diesem Mann zu sprechen." Selbst der schriftliche Austausch scheint nicht zu funktionieren: "Wir hatten mal ein Übergabe-Heftchen. Aber das gibt's nicht mehr. Da hat er einen Stinkefinger reingemalt." Und die gerichtlich angeordneten Familienberatungen habe der Berater irgendwann abgebrochen.

Hier gibt es Beratung für getrennt lebende Eltern

Auf der Internetseite des Sozialministeriums Sachsen-Anhalt findet sich eine Übersicht über Erziehungs-Beratungsstellen von verschiedenen Trägern wie dem Paritätischen und der AWO. Dort können sich Eltern kostenfrei Hilfe suchen.

Ist die Beziehung der Eltern besonders problematisch, könnte auch ein Familien-Mediator weiterhelfen. Die Suche ist allerdings schwierig, weil sich in Deutschland jeder Mediator nennen darf. Als Mediatoren arbeiten z.B. Anwälte oder Heilpädagogen. Eine Auswahl an Mediatoren findet man über eine Internetsuchmaschine nach Mediation, Familie und dem jeweiligen Wohnort. Danach sollte man sich über die Qualifikation informieren.

Hinter dem Konflikt steckt eine schwierige Beziehung mit einem noch schwierigeren Ende. Katrin Haupt berichtet von ständigen Beleidigungen und von diffamierenden Behauptungen vor ihrem Arbeitgeber. Die Harzerin glaubt, die viele Zeit mit seinem Vater würde ihrem Sohn nicht gut tun. "Sein Vater hat mich damals manipuliert. Ich fürchte, dass er jetzt mein Kind manipuliert, um mir wehzutun", erklärt sie.

Und wie fühlt sich ihr Sohn mit dem Wechselmodell? "Das weiß ich nicht", sagt die Mutter. Ihr Sohn sei in letzter Zeit total verschlossen. "Wenn ich ihn darauf anspreche, blockt er immer gleich ab." Auch, wie viel er vom Konflikt der Eltern mitbekommt, kann Katrin Haupt nicht sagen. Zumindest würden sie sich nicht vor ihm streiten.

Studie zum Wechselmodell in Deutschland

Die Universität Duisburg-Essen hat in Zusammenarbeit mit der Universität Marburg 2021 eine Studie zum Wechselmodell in Deutschland veröffentlicht. 1.554 Familien wurden befragt, und zwar solche im Wechselmodell, im Residenzmodell und Kernfamilien, also Eltern mit leiblichen Kindern in einem Haushalt.

Den Ergebnissen zufolge geht es Kindern im Wechselmodell mindestens genauso gut wie Kindern mit Wochenend-Papa oder Wochenend-Mama. Das gelte vor allem für die Altersgruppe der 7- bis 14-Jährigen und für Kinder, die nicht 50:50 wechseln, sondern eher 70:30.

Im Residenzmodell waren die meisten Kinder sehr zufrieden im Hinblick auf die Zeit mit ihren Müttern, doch am wenigsten zufrieden im Hinblick auf die Zeit mit ihren Vätern. Im Wechselmodell empfanden sie die Zeit mit beiden Eltern als ausreichend.

Ein weiteres Ergebnis: Wenn die Eltern wohlwollend miteinander umgehen, kann das Wechselmodell gut funktionieren und wirkt sich sogar besonders positiv auf das Kindeswohl aus. Gibt es jedoch anhaltend Streit, ist der Loyalitätskonflikt für das Kind im Wechselmodell größer als bei anderen Modellen.

Ich musste mich nicht entscheiden. Und ich hatte zu beiden engen Kontakt.

Hannah Kläres, Tochter mit Erfahrung im Wechselmodell
 Hannah Kläres hat mit ihren Eltern jahrelang das Wechselmodell praktiziert.
Hannah Kläres hat sehr gute Erinnerungen an ihre Zeit als Tochter im Wechselmodell. Bildrechte: Hannah Kläres

Im Gegensatz zu Katrin Haupts Sohn redet Hannah Kläres sehr gern über ihre Zeit im Wechselmodell. Die 20-Jährige aus der Nähe von Wolmirstedt ist ihre halbe Kindheit lang zwischen Vater und Mutter gependelt. Sie war allerdings auch nie von Konflikten zwischen den beiden belastet. "Meine Eltern haben sich immer gut verstanden", erzählt sie. "Sie haben uns das wirklich angenehm gemacht."

Mit "uns" meint sie sich und ihren Bruder. Der hatte damals auch die Idee zu pendeln. In einer Zeit, als das Wort Wechselmodell noch kaum jemand kannte, schlug er vor: Seine Schwester und er gehen immer ein halbes Jahr zu Mama und ein halbes zu Papa. Letztendlich wurde aus einem halben Jahr eine Woche. Hannah Kläres hat das sehr gut getan, sagt sie heute. "Ich musste mich nicht entscheiden, und ich hatte zu beiden engen Kontakt."

Nach mehreren Wochen bei einem Elternteil fiel der Abschied schwer

Den Wechsel zwischen zwei Welten habe sie kaum bemerkt, sagt die Studentin: "Ich war ja in der gleichen Schule und hatte die gleichen Freunde." Nur bei der Erziehung, da war ihr Papa ein bisschen lockerer. Mit einem Beispiel ziehen sie und ihr Bruder ihre Mama bis heute auf: die leeren Joghurtbecher. "Bei Papa konnten wir die einfach auf dem Tisch stehen lassen. Mama hat da immer geschimpft."

Eine Sache war für sie aber ernsthaft schwierig, erzählt Hannah Kläres: "Manchmal war ich länger als eine Woche bei einem von beiden, zum Beispiel, weil der andere in der Kinder-Woche auf Lehrgang war. Danach fand ich es schon schlimm, mich zu verabschieden." Aber auch in dieser Situation hatte sie gegenüber manch anderem Trennungs-Kind einen Vorteil: ihren Bruder. Der hat schließlich immer das Gleiche durchgemacht. "Ich glaube, das hat mir das Ganze noch leichter gemacht."

* Der Name wurde geändert, der richtige Name ist der Redaktion bekannt.

Elisa Sowieja-Stoffregen
Bildrechte: MDR/Fabian Frenzel

Über die Autorin Elisa Sowieja-Stoffregen arbeitet seit September 2021 für MDR SACHSEN-ANHALT. Nach ihrem Studium in Erfurt hat sie lange bei der Volksstimme gearbeitet, vor allem als Landesreporterin. Nun nimmt sie zu ihren Terminen neben Zettel und Stift auch Smartphone und Mikrofon mit.

Die gebürtige Magdeburgerin ist für MDR SACHSEN-ANHALT als Reporterin vor allem in den Gemeinden und kleinen Städten unterwegs. In ihrer Freizeit hechtet sie gern Badmintonbällen hinterher und testet immer mal wieder, wie viele "Warum?"-Fragen am Stück sie kindgerecht und mit pädagogischer Finesse beantworten kann, bevor ihr ein "Weiell-das-so-ist!" herausrutscht.

MDR (Elisa Sowieja-Stoffregen)

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT | MDR SACHSEN-ANHALT | 22. April 2022 | 11:10 Uhr

5 Kommentare

Horst Uwe vor 4 Wochen

Wenn eine 50:50-Betreuung angestrebt ist, stellt bei mehreren Kindern einzig das Nestmodell diese in den Mittelpunkt. Vereinfachend macht da neben der Zahl der Wohnungen auch die Zählung der benötigten Bettenplätze Vieles deutlich. Daran hängt Kleidung, Spielzeug, etc.

Allerdings hat man sich ja nicht umsonst getrennt. Kann man gemeinsam dieses Nest organisieren? Oft ist dem nicht so und das ist ok. Nur sollte man dann auch dazu stehen, dass eben nicht die Kinder im Mittelpunkt stehen, sondern die Beziehung der Eltern. Das schärft den Blick auf weitere Bedarfe der Kinder. Diese haben Fragen und Erlebnisse, für deren entspannte Verarbeitung die Eltern mehrere Monate, manche nie, gute Antworten geben können, weil sie selbst noch belastet sind und mit sich selbst viel zu tun haben. Der wöchentliche Wechsel und die veränderte Beziehung mit den Eltern lösen viele Gedanken und Gefühle aus, welche viele Kinder noch gar nicht in Worte fassen können. Psychagogen sind da immer hilfreich.

geradeaus vor 4 Wochen

Ich finde das Nestmodell hervorragend für's Kind. Wenn ein Junge/Mädchen ständig hin und her pendeln muss ist das eine Zumutung. Selbst wenn die Wohnorte relativ nah beieinander liegen. Das macht sich anfangs bestimmt nicht so bemerkbar jedoch glaube ich das es an der Seele des Kindes nagt ständig den Wohnort zu wechseln.

Einziges Problem dabei ist das Geld. Mutter und Vater müssen eventuell 3 Wohnungen/Häuser bereitstellen. Außer man findet einen neuen Lebensgefährten die selbst ein zu Hause haben. Ne 3. Möglichkeit wäre noch 2 Wohnungen und die Eltern teilen sich dann die Eine. Nur das ist ein Traumgedanke meinerseits. Mir geht's halt nur um das Wohl des Kindes.

satori vor 4 Wochen

Ich lebe das Wechselmodell seit drei Jahren mit meinen drei Kindern und es funktioniert meiner Meinung nach gut. Es ist natürlich nicht perfekt, aber besser als das Residenzmodell, bei dem man als Vater kaum noch eine Beziehung im Alltag aufbauen kann. Es gibt einige Bedingungen, die erfüllt sein müssen. Erstens und das allerwichtigste ist, dass die Eltern vernünftig miteinander reden können und sich nicht über die Kinder streiten oder in einen Wettbewerb treten. Beide müssen hinter dem Modell stehen. Sobald ein Elternteil die Kinder lieber "ganz" für sich haben will, wird's schwierig. Als Vater muss man sich auch genügend Zeit nehmen, vor allem für kleinere Kinder. Das heißt auch die Arbeitszeiten entsprechend anzupassen wenn Kinderwoche ist. Eine gute Abstimmung zu allen Themen rund um Schule, Ausbildung, den Hobbies der Kinder und ihrem Alltag sollte zwischen den Eltern stattfinden. Dann kann es für alle gelingen und positiv wirken.

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