Geimpft oder genesen 2G-Regel ab nächster Woche auch in Sachsen-Anhalt möglich

Auch in Sachsen-Anhalt soll ab der kommenden Woche die 2G-Regel gelten können. Das hat Sozialministerin Petra Grimm-Benne in der „Mitteldeutschen Zeitung“ angekündigt. Gastronomen und Veranstalter haben dann die Möglichkeit, auf Abstandsregeln und Personenobergrenzen zu verzichten, wenn sie nur Geimpfte und Genesene einlassen.

Sozialministerin Petra Grimm Benne (SPD,Sachsen Anhalt) - Landtagssitzung im Landtag von Sachsen Anhalt
Sachsen-Anhalts Sozialministerin Petra Grimm-Benne (SPD). Bildrechte: imago/Christian Schroedter

Veranstalter und Gastronomen können bereits ab der kommenden Woche auf die so genannte 2G-Regel setzen. Das hat Sozialministerin Petra Grimm-Benne (SPD) in der „Mitteldeutschen Zeitung“ (Sonnabendausgabe) angekündigt. Sie können dann auf Obergrenzen und Abstandsregeln verzichten, dürfen aber im Gegenzug nur noch Personen einlassen, die gegen das Coronavirus geimpft oder von einer Infektion genesen sind. Die Neuregelung werde in der kommenden Woche in Kraft treten, so die Ministerin.

Ziel: Impfbereitschaft erhöhen

Mit der 2G-Regel soll die Impfbereitschaft der Menschen erhöht werden. Am Freitag hatte Grimm-Benne bei MDR SACHSEN-ANHALT gefordert, dass sich die Länder auf eine gemeinsame Regelung für Lohnfortzahlungen im Fall einer Corona-Quarantäne einigen sollen. Es müsse auf den Prüfstand, dass bisher unabhängig vom Impfstatus immer eine Entschädigung gezahlt werde. Jede Person habe die Möglichkeit, sich und andere mit einer Impfung gegen Covid-19 zu schützen, so Grimm-Benne. Nur für Menschen, die aus medizinischen Gründen keine Impfung erhalten könnten, solle es auf jeden Fall weiterhin eine Ausnahmeregelung geben. Mehrere Bundesländer planen, die Lohnfortzahlung in der Corona-Quarantäne für ungeimpfte Personen abzuschaffen.

MDR/Mario Köhne

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT - Das Radio wie wir | 11. September 2021 | 06:00 Uhr

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