Freie Fahrt Nach Lkw-Unfall: A4 Richtung Görlitz wieder freigegeben

Die A4 ist einer der Unfallschwerpunkte in Sachsen. Am Donnerstag ist es zu einem folgenschweren Lkw-Unfall gekommen. Die Strecke Richtung Görlitz war stundenlang vollgesperrt. Mitterweile rollt der Verkehr aber wieder.

Ein Sattelschlepper mit zerstörter Ladefläche steht auf der Autobahn.
Auf der A4 sind zwei Lkw ineinandergefahren. Durch die Bergungsarbeiten kam es zu Einschränkungen auf der Autobahn und den Umleitungsstrecken. Bildrechte: Rocci Klein

Nach stundenlanger Sperrung wegen eines schweren Lkw-Unfalls auf der A4 Richtung Görlitz rollt der Verkehr wieder. Die seit dem Vormittag andauernde Vollsperrung zwischen Uhyst am Taucher und Salzenforst wurde um 17:05 Uhr aufgehoben, informierte die Polizei. Zuvor hatte sich der Verkehr kilometerlang zwischen Pulsnitz und Bautzen gestaut.

Aus Richtung Dresden wurden deshalb an der Anschlussstelle Uhyst, später auch an der Anschlussstelle Burkau Fahrzeuge von der Autobahn abgeleitet. Dadurch kam es auch auf der Staatsstraße 56 in Richtung Bischofswerda und weiter in Richtung Bautzen zu umfangreichen Staus.

Ein Verletzter und 150.000 Euro Sachschaden

Der Unfall zwischen zwei Sattenschleppern hatte sich kurz nach 11 Uhr ereignet. Wie die Polizei mitteilte, war ein 29 Jahre alter Lkw-Fahrer vermutlich aus Unachtsamkeit mit seinem Sattelzug gegen einen vorausfahrenden Lkw gestoßen. Wie ein Sprecher der Görlitzer Polizei MDR SACHSEN sagte, wurde der Fahrer dabei schwer verletzt und musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Der 58 Jahre alte Fahrer des vorausfahrenden Lkw blieb unverletzt. Bei dem Unfall liefen viele Liter Öl und Diesel aus. Es entstand ein Sachschaden von 150.000 Euro.

Quelle: MDR/ma/sth

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | Verkehrsmeldungen | 17. Juni 2021 | 12:00 Uhr

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