Tierseuche Afrikanische Schweinepest: Zittauer Gebirge jetzt gefährdete Zone

19.06.2020, Mecklenburg-Vorpommern, Kaliss: Wildschweine stehen in einem Wildgatter.
Die für Schweine tödlich endende Seuche ASP breitet sich in der Oberlausitz weiter nach Süden aus. Bildrechte: dpa

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) hat sich im Landkreis Görlitz weiter nach Süden ausgebreitet. Das teilte die Stadtverwaltung Zittau am Dienstag mit. Die Landesdirektion hat darauf reagiert und die Puffer- und Sperrzone wesentlich erweitert. Damit befindet sich jetzt auch der gesamte Zittauer Stadtwald in der Pufferzone.

Leinenzwang für Hunde

In der Pufferzone müssen sich Menschen, die mit Wildschweinen in Berührung gekommen sind, desinfizieren. Die Fundstelle eines toten Wildschweins ist außerdem unverzüglich dem Veterinäramt oder der Polizei zu melden. Hunde sind an der Leine zu führen. Der Stadtwald von Zittau umfasst eine Fläche von etwa 4.300 Hektar. Zum Stadtwald zählt ein Teil des Zittauer Gebirges. Dazu kommen noch das Königsholz, das Wittgendorfer Holz und der Neuschönauer Busch, die Niedere Folge sowie der südliche Teil des Neißetals.

Mensch kann Schweinepest übertragen

Der Erreger der Schweinepest ist ein hochansteckendes Virus. Die Infizierung führt bei Wild- und Hausschweinen zum Tod. Für die menschliche Gesundheit ist es ungefährlich. Allerdings kann das Virus über den Menschen auf Tiere weiter übertragen werden.

Quelle: MDR/ma

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | in den Regionalnachrichten aus dem Studio Bautzen | 21. Juli 2021 | 09:30 Uhr

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