Nach Sanierung Görlitzer Kathedrale mit Festgottesdienst wiedereröffnet

Mit einem feierlichen Gottesdienst ist die Kathedrale St. Jacobus in Görlitz wieder für Besucher geöffnet worden. Der Innenraum der katholischen Kirche wurde in den vergangenen Monaten umfangreich saniert.

Blick auf die in den vergangenen Jahren umfangreich sanierte Pfarrkirche St. Jakobus in Görlitz (Sachsen)
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Bei einem Festgottesdient konnten Gläubige erstmals nach der Komplettsanierung wieder die Görlitzer Kathedrale St. Jacobus besuchen. Die 1900 erbaute Bischofskirche ist in mehreren Abschnitten modernisiert worden, teilte das Bistum Görlitz mit. Erste Arbeiten fanden bereits 2004 statt. Damals war in zwei Bauabschnitten die Außenfassade saniert worden. In den vergangenen Monaten wurde bei der Innensanierung die historische Bemalung im Chorraum und in den Seitenkapellen wiederhergestellt. Gold- und Silberauflagen lassen nun den Kirchenraum erstrahlen. Auch der neogotische Hochaltar aus französischem Kalkstein wurde restauriert.

Laut dem Generalvikar und Dompropst Alfred Hoffmann belaufen sich die Gesamtkosten der Sanierung auf rund 3,7 Millionen Euro. Zum Abschluss der Bauarbeiten hielt der Görlitzer katholische Bischof, Wolfgang Ipolt, ein Pontifikalamt.
Unter den Gästen zur Wiedereröffnung waren auch Vertreter der polnischen Nachbarbistümer Breslau und Liegnitz. Mit ihnen pflege die Diözese Görlitz „traditionell vielfältige herzliche Beziehungen“, hieß es. Das kleinste katholische Bistum Deutschlands mit rund 30.000 Gläubigen verstehe sich als „Brückenbauer auf beiden Seiten der Neiße“.

Quelle: MDR/dpa

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | Nachrichten | 28. November 2021 | 13:00 Uhr

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