Zeugen gesucht Kein Scherz - Gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr

Einige Kinder sollen sich am Sonnabend vergangener Woche auf den Gleisen am Bahnhof Görlitz-Weinhübel aufgehalten und Steine auf die Schienen gelegt haben. In der Folge musste eine Regionalbahn eine Notbremsung einleiten. Die Bundespolizei ermittelt nun wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr und sucht nach Zeugen des Vorfalls.

Ein Desiro-Triebwagen des Betreiber Trilex fährt in einen Bahnhof ein
Bildrechte: MDR/L. Müller

In Görlitz sucht die Polizei nach Hinweisen zu einem Vorfall am Bahnhof Görlitz-Weinhübel. Am Samstagnachmittag musste nach Angaben der Bundespolizei ein Triebwagen der Regionalbahn unweit vom Haltepunkt eine Notbremsung einleiten, weil sich fünf Kinder im Bereich der Gleisanlagen aufhielten. Bei der Notbremsung wurde den Angaben zufolge keines der Kinder oder Fahrgäste verletzt.

Als der Zug zum Stehen gekommen war, schwangen sich die Kinder laut Polizei auf ihre Fahrräder und machten sich unerkannt aus dem Staub. Der Lokführer habe bei einer anschließenden Kontrolle festgestellt, dass der Triebwagen durch Steine beschädigt worden war. Die Wackersteine stammen wahrscheinlich aus dem Gleisbett und waren mit einem Klebeband auf den Schienen befestigt worden. Deshalb wird wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ermittelt.

Informationen zum Tatgeschehen oder Anrufe von Hinweisgebern oder Zeugen nimmt die Bundespolizei unter der Telefonnummer 03581 - 3626 - 0 entgegen.

Quelle: MDR/uwa

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