Gefährlicher Fund Kinder buddeln Sprengbombe in Gablenz frei

Kinder sind am Sonnabend auf einem Feld bei Weißwasser auf Schatzsuche gegangen - mit einem Metalldetektor. Dabei haben sie eine explosive Entdeckung gemacht.

Symbolbilder einer Kampfmittelräumung mit Evakuierungsmaßnahme und Straßensperre in Hannover.
Polizei und Kampfmittelbeseitungsdienst sind am Sonnabend zu einem Feld in Gablenz bei Weißwasser ausgerückt. Dort fanden Kinder eine 40 Kilogramm schwere Sprengbombe. Bildrechte: imago images/Die Videomanufaktur

In Gablenz bei Weißwasser haben Kinder eine 40 Kilogramm schwere Sprengbombe mit einem Metalldetektor entdeckt. Den gefährlichen Fund haben die vier Kinder auf einem Feld gemacht. Nach Angaben der Polizeidirektion Görlitz waren sie dort mit Metalldetektor und Spaten unterwegs, um nach Schätzen zu suchen. Nachdem das Suchgerät angeschlagen hatte, legten die Kinder mit dem Spaten einen verrosteten zylindrischen Gegenstand aus Metall frei.

Kampfmittelbeseitungsdienst birgt Sprengbombe

Als der Grundstückseigentümer die Kinder ansprach, suchten sie laut Polizei das Weite. Der Mann informierte die Polizei, da er gesehen hatte, was die Kinder ausgegraben hatten. Er vermutete eine Bombe. Die Polizei bestätigte dies und rief den Kampfmittelbeseitigungsdienst. Dieser barg die cirka 50 Zentimeter lange und 40 Kilogramm schwere Sprengbombe und transportierte sie sicher ab.

MDR (vis)

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN | Regionalnachrichten aus dem Studio Bautzen | 28. März 2022 | 06:30 Uhr

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