Computerbetrug Polizei legt mutmaßlichem Onlinebetrüger das Handwerk

Verwischtes Bild von einem Postmitarbeiter mit einem Paket.
Computerbetrug kann nach § 263a StGB mit Geldstrafe oder Freiheitsentzug geahndet werden. Bildrechte: imago/Ralph Peters

Der Polizei in Görlitz ist ein Schlag gegen die gewerbsmäßige Betrugskriminalität gelungen. Wie die Behörde am Montag mitteilte, wurde bereits vergangene Woche ein Tatverdächtiger auf frischer Tat gefasst. Als der 33-Jährige unberechtigterweise versuchte ein Paket aus einem Paketshop in Weinhübel abzuholen, klickten die Handschellen. Offenbar hatte der Mann aus Görlitz zuvor die Daten einer anderen Person ausgespäht und diese dann für die Bestellung eines Beamers im Wert von etwa 515 Euro genutzt. Dabei verwendete er eine gefälschte Abholvollmacht sowie den Ausweis einer weiteren Person, um an die Ware heranzukommen, so die Polizei. Nach aktuellem Kenntnisstand praktizierte er diese Methode nicht zum ersten Mal.

Verdacht nach Razzia erhärtet

Bei einer Wohnungsdurchsuchung beschlagnahmten die Beamten diverse hochwertige Waren, welche der Mann mutmaßlich betrügerisch erlangt hatte. Zudem stellten die Gesetzeshüter zahlreiche Beweis- und Tatmittel sicher. Aufgrund der Vielzahl der im Raum stehenden Betrugsvorwürfe ordnete der zuständige Richter wegen Wiederholungsgefahr Untersuchungshaft für den Beschuldigten an. Zur Schadenshöhe gibt es noch keine Angaben.

Quelle: MDR/jc

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 16.02.2021 | 06:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Bautzen

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