Kunst im Internet Online-Kunstauktion für Oberlausitzer Künstler gestartet

Die Stiftung für Kunst und Kultur in der Oberlausitz versteigert jedes Jahr Bilder und Skulpturen regionaler Künstler. Coronabedingt findet die Auktion nun online statt. Seit dem 10. November kann man Gebote abgeben.

'Flötenquartett im Feld' von Carla Weckesser
Eines von mehr als 100 Werken der Kunstauktion: 'Flötenquartett im Feld' von Carla Weckesser Bildrechte: Carla Weckesser

Bei der 12. Kunstauktion der Oberlausitzer Stiftung für Kunst und Kultur kommen mehr als 100 Werke unter den Hammer. Die Künstlerinnen und Künstler stammen vor allem aus der Oberlausitz, sagt Joachim Mühle vom Stiftungsvorstand. Es seien aber auch Gäste aus München, Frankfurt/Main oder Regensburg dabei, die meist einen persönlichen Bezug zur Region hätten. Ihre Bilder und Skulpturen werden wegen der Corona-Pandemie nun zum ersten Mal online versteigert.

Digitaler Katalog

Dafür hat die Stiftung auf ihrer Internetseite einen digitalen Katalog veröffentlicht. Dort gibt es Bilder aller Werke mit genaueren Angaben sowie zum Mindestgebot. "Es sind Kunstwerke mit ganz unterschiedlichen Techniken dabei, wie Acryl auf Leinwand, Sandwichtechnik, Siebdruck oder Farblitographien", sagt Joachim Mühle. Aber auch die Motive seien vielfältig, sie reichten von abstrakten Darstellungen bis hin zu Stadtansichten von Görlitz oder Zittau.

Bildergalerie Von abstrakt bis klassisch - Werke der Oberlausitzer Kunstauktion

'Begegnung - mit Abstand' von Gabriele Beinlich
Corona lässt grüßen: 'Begegnung - mit Abstand' von Gabriele Beinlich, entstanden im Jahr 2020 Bildrechte: Gabriele Beinlich
'Begegnung - mit Abstand' von Gabriele Beinlich
Corona lässt grüßen: 'Begegnung - mit Abstand' von Gabriele Beinlich, entstanden im Jahr 2020 Bildrechte: Gabriele Beinlich
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Bildrechte: Jessica Frömter
'Peterskirche' von Gudrun Arold
'Peterskirche' von Gudrun Arold, 2007 Bildrechte: Gudrun Arold
'Flötenquartett im Feld' von Carla Weckesser
'Flötenquartett im Feld' von Carla Weckesser, 2020 Bildrechte: Carla Weckesser
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Erstmals verdeckte Auktion

Ab sofort können Interessierte per Mail, Fax oder Post Gebote abgeben, die Auktion läuft bis zum 10. Dezember. Anders als sonst ist es diesmal eine verdeckte Auktion. Man kann also nur einmal pro Kunstwerk ein Gebot schriftlich abgeben. Dabei weiß man nicht, wie hoch die anderen Gebote sind. Am Ende geht der Zuschlag an das höchste Gebot, bei gleichen Summen wird ausgelost. Preislich ist für jeden Geldbeutel etwas dabei, die Mindestgebote liegen zwischen 30 und 1.500 Euro.

Erlös geht zur Hälfte an Künstler

Wer sich die Werke im Original anschauen möchte, kann dies im Landratsamt Görlitz in der Bahnhofstraße tun. Allerdings muss man sich vorher telefonisch oder per Mail anmelden. Der Erlös der Auktion geht zur Hälfte an die Künstlerinnen und Künstler. Die andere Hälfte nutzt die Stiftung, um künstlerische Nachlässe in der Region zu sichern und zu erhalten.

Quelle: MDR/sim

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 11.11.2020 | 16:30 Uhr im Regionalreport aus dem Studio Bautzen

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