Straßenverkehr Halsbrecherische Flucht durch Zittau endet an Baum in Polen

Streifenwagen fährt mit Blaulicht
Polizisten der Gemeinsamen Einsatzgruppe Oberlausitz stellten einen Autofahrer, der sich heftig gegen seine Festnahme wehrte (Symbolfoto). Bildrechte: imago images / Jonas Walzberg

Ein Autofahrer aus Polen ist auf der Flucht vor der Polizei durch Zittau gerast. Dabei ignorierte er laut Polizei mehrere rote Ampeln. An der Kreuzung Humboldtstraße stieß er mit seinem Wagen gegen ein anderes Auto. Die Fahrerin blieb unverletzt. Dann setzte der Flüchtige seine Fahrt Richtung Polen fort. Auch ein Nagelgurt der Polizei konnte den Mann nicht stoppen. Kurz nach der Grenze krachte der Fahrer nahe einer Tankstelle gegen einen Baum. Allerdings wehrte er sich gegen seine Festnahme. Die Türen seines kaputten Autos hielt er verschlossen. Polizisten konnten den Fahrer nur unter erheblichem Aufwand aus dem Fahrzeug holen, hieß es.

Mehrere Straftaten begangen

Weshalb der polizeibekannte Pole flüchtete, ist noch nicht bekannt. Die Kennzeichen am Auto waren gefälscht. Eine Fahrerlaubnis hatte er auch nicht. Die Vorwürfe gegen den Mann füllen eine Liste: Urkundenfälschung, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Fahren ohne Haftpflichtversicherung, unerlaubtes Entfernen vom Unfallort, fahrlässige Körperverletzung, Gefährdung des Straßenverkehrs und verbotenes Autorennen.

Quelle: MDR/jc

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | Regionalnachrichten aus dem Studio in Bautzen | 13. Oktober 2021 | 06:30 Uhr

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