Bürgerbefragung Fragebogen soll Kriminalität in Görlitz verhindern

Wie sicher fühlen sich die Görlitzerinnen und Görlitzer in ihrer Stadt? Diese Frage stellt sich der sächsische Präventionsrat. Eine am Mittwoch gestartete Befragung soll darauf Antworten liefern.

Hertie-Kaufhaus in Görlitz 2009
Görlitz ist eine von 13 Modellkommunen in Sachsen, die für die Sicherheitsanalyse vom Landespräventionsrat ausgewählt wurde. Die zufällig ausgewählten Teilnehmenden bekommen Fragebögen zugesandt. Bildrechte: dpa

In Görlitz bekommen 1.000 ausgewählte Einwohner in diesen Tagen Post vom Präventionsrat. Dieser verschickt aktuell eine Umfrage zum Sicherheitsempfinden der Görlitzerinnen und Görlitzer. Die Antworten sollen helfen, Kriminalität in der Neißestadt zu verhindern. Die Teilnehmenden werden gebeten, zahlreiche Fragen zu beantworten, beispielsweise, ob es Bereiche gibt, in denen sie sich in der Öffentlichkeit unwohl fühlen. Oder die Frage, ob jemand schon selbst Opfer von Kriminalität geworden ist.

Ergebnisse noch in diesem Jahr

In der Analyse geht es darum, den Ist-Zustand in einer Kommune wiederzugeben und dabei den Zusammenhang mit dem wahrgenommenen Sicherheitsempfinden der Bevölkerung darzustellen. Die Analyse zeigt auch mögliche Unterschiede zwischen tatsächlicher Kriminalität und subjektivem Sicherheitsgefühl auf. Anja Herold-Beckmann vom Landespräventionsrat hat die Befragung mitorganisiert. Sie rechne bereits im Herbst mit ersten Ergebnissen. Die Erkenntnisse aus der Sicherheitsanalyse sollen als Arbeitsgrundlage für weitere kommunalpräventive Maßnahmen in Görlitz dienen.

Quelle: MDR/mk

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | Regionalreport aus dem Studio in Bautzen | 23. Juni 2021 | 14:30 Uhr

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