Bootsunfall Suche nach vermisstem Schlauchboot-Fahrer auf der Neiße unterbrochen

Mit einem Schlauchboot eine Flusslandschaft zu erkunden, ist eine beliebte Freizeitaktivität. Allerdings lauern auch Gefahren. Auf der Neiße bei Görlitz verunglückte am Sonnabend ein junges Paar. Während die Frau in Sicherheit ist, sucht die Polizei auch am Montag noch immer nach dem Mann.

Schlauchboot Neiße - Rettungskräfte suchen nach Vermisstem
Am Wochenende kenterte das Schlauchboot an einem Wehr. Bildrechte: xcitePRESS

Die Suche nach einem 34-Jährigen in der Neiße bei Görlitz ist am Montag ergebnislos unterbrochen worden. Die Aktion werde am Dienstag fortgesetzt, sagte eine Polizeisprecherin. Bei der Suche am Dienstag soll auch ein Boot der Wasserschutzpolizei mit einem mobilen Echolot eingesetzt werden.

Die Suche war bereits am Wochenende ergebnislos geblieben. Obwohl neben der Suche mit einem Hubschrauber auch Spezialhunde eingesetzt wurden, die sich anhand von Gegenständen auf den Geruch einer Person konzentrieren können, gab es keinen Hinweis.

Ein roter-weißer Krankenwagen und ein rot-weißer Rettungshubschrauber stehen auf einem Feld.
Mit einem Großaufgebot suchen Einsatzkräfte nach einem vermissten Mann. Bildrechte: Danilo Dittrich

Der Unfall hatte sich am Sonnabend um kurz nach 13 Uhr ereignet, als das Paar mit seinem Schlauchboot an einem Wehr kenterte. Wie die Polizei mitteilte, befand sich das Boot zu der Zeit in Höhe des Ortes Deutsch Ossig. Während die 32 Jahre alte Frau demnach 300 Meter von der Unfallstelle enfernt auf der polnischen Seite der Neiße wieder auftauchte und sich in Sicherheit bringen konnte, war der 34 Jahre alte Mann verschwunden. Die Wasserschutzpolizei rückte mit zahlreichen Rettungskräften an. Auch ein Rettungs- sowie ein Polizeihubschrauber waren im Einsatz.

Schlauchboot Neiße - Rettungskräfte suchen nach Vermisstem
Trotz der vielen Rettungskräfte fehlt von dem Mann bisher jede Spur. Bildrechte: xcitePRESS

Boot klemmte in Wehr fest

Die Feuerwehr kümmerte sich inzwischen um die Bergung des Bootes. Das klemmte in dem Wehr fest und wurde von den Kameraden mithilfe eines Wasserstrahls auf die polnische Seite befördert und dort geborgen. Die Wasserschutzpolizei stellte das Schlauchboot sicher. Um alles im Blick zu haben, besetzte die Feuerwehr die Wehre in Weinhübel, der Obermühle und auch der Altstadtbrücke. Dennoch konnte der Mann nicht gefunden werden.

Quelle: MDR/sth

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