Bootsunfall Polizei findet leblose Person in der Neiße

Auf der Neiße bei Görlitz verunglückte am Sonnabend ein junges Paar. Während die Frau in Sicherheit ist, wurde nun eine leblose Person im Fluss gefunden. Sie wurde noch nicht identifiziert.

Einsatzkräfte der Polizei an einem Flussufer.
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Polizei und Feuerwehr haben am Dienstagnachmittag bei der Suche nach einem 34-jährigen Vermissten eine leblose Person in der Neiße gefunden. Das bestätigte ein Sprecher der Polizeidirektion Görlitz. Demnach sei aber noch unklar, ob es sich um den vermissten Mann handelt. Derzeit laufe die Identifizierung durch die Kriminalpolizei vor Ort. Die leblose Person wurde in der Nähe von Deutsch Ossig gefunden. Dort war am Sonnabend ein Mann mit seiner Lebensgefährtin in einem Schlauchboot an einem Wehr gekentert. Die 32-Jährige war von Zeugen auf polnischer Seite aus dem Wasser gezogen und dort medizinisch versorgt worden. Der Mann galt bisher als vermisst.

Polizeiauto und Leichenwagen auf einer Wiese.
Der Leichenwagen kam zum Fundort. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Die seit dem Wochenende laufende Suche war am Montag ergebnislos unterbrochen worden. Bei der Suche am Dienstag sollte auch ein Boot der Wasserschutzpolizei mit einem mobilen Echolot eingesetzt werden.

Der Unfall hatte sich am Sonnabend um kurz nach 13 Uhr ereignet. Während die 32 Jahre alte Frau demnach 300 Meter von der Unfallstelle entfernt auf der polnischen Seite der Neiße wieder auftauchte und sich in Sicherheit bringen konnte, war der 34 Jahre alte Mann verschwunden. Die Wasserschutzpolizei rückte mit zahlreichen Rettungskräften an. Auch ein Rettungs- sowie ein Polizeihubschrauber waren im Einsatz.

Ein roter-weißer Krankenwagen und ein rot-weißer Rettungshubschrauber stehen auf einem Feld.
Mit einem Großaufgebot suchten Einsatzkräfte nach einem vermissten Mann. Bildrechte: Danilo Dittrich

Boot klemmte in Wehr fest

Die Feuerwehr kümmerte sich um die Bergung des Bootes. Das klemmte in dem Wehr fest und wurde von den Kameraden mithilfe eines Wasserstrahls auf die polnische Seite befördert und dort geborgen. Die Wasserschutzpolizei stellte das Schlauchboot sicher.

Quelle: MDR/st

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