Luftrettungs-Bilanz Mehr Einsätze für gelbe Lebensretter in Sachsen

Rettungshubschrauber auf Landeplatz
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Die ADAC Luftretter sind im vorigen Jahr 3.837 mal zu Einsätzen in Sachsen geflogen. Das waren 27 Einsätze mehr als 2019, teilte die ADAC Luftrettungs gGmbH mit. Demnach habe das Corona-Virus auch die Luftretter vor große Herausforderungen gestellt. Für den Transport von Covid-19-Patienten seien die Crews speziell geschult worden.

Zwei Standorte im Freistaat mit gelben Rettungshubschraubern

  • Luftrettungsstation Leipzig-Schkeuditz mit Christoph 61 und Christoph 63
  • Luftrettungsstation Zwickau mit Christoph 46
  • Die Einsatzorte waren für Christoph 46 aus Zwickau zu 92,7 Prozent in Sachsen.
  • Die Leipziger ADAC-Rettungshubschrauber waren mit 73,1 und 70,8 Prozent in Sachsen unterwegs und zu einem Drittel in benachbarten Bundesländern.

Leben retten nach Herzinfarkten und Verkehrsunfällen

Am häufigsten flogen die Teams in Leipzig zu Herz-Kreislauf-Notfällen wie beispielsweise Herzinfarkten (knapp 33 Prozent der 2.605 Einsätze). Die Flugretter in Zwickau steuerten nach eigenen Angaben in 35 Prozent ihrer 1.232 Flüge einen Unfall an. Davon waren zehn Prozent Verkehrsunfälle.

Wieso eigentlich Christoph?

Zur ADAC-Luftrettung gehören bundesweit 50 Rettungshubschrauber an 37 Stationen. Sie sind Teil des deutschen Rettungsdienstsystems, das über die Notrufnummer 112 bei der Leitstelle angefordert wird. Den Namen Christoph tragen die Hubschrauber in Anlehnung an den heiligen Christophorus, dem Schutzpatron und Helfer der Schiffer, Flößer und Autofahrer.

Quelle: MDR/kk

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 27.02.2021 | ab 05:00 Uhr mit den Verkehrsmeldungen in den Nachrichten

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