Finanzkrise Zoo der Minis in Aue lockt mit Locken Unterstützer

Eine junge Frau mit langen Haaren hält einen Emu-Vogel im Arm, in der anderen Hand eine Tüte mit einer Vogelfeder.
Zoomitarbeiterin Josephine Nöbel mit Emu Curly, der für die Marketingaktion freiwillig Federn gelassen hat. Bildrechte: ERZ-Foto/Georg Ulrich Dostmann

Ob dem Emu "Curly" im Zoo der Minis in Aue die Federn aus Traurigkeit über die fehlenden Besucher ausgehen, verrät er nicht. Aber seine ausgefallenen Federn sollen dem kleinen Tierpark über die Zeit des Lockdowns helfen. Sie werden gesammelt und gemeinsam mit den Locken der Alpakas in sogenannten Lock(en)down-Tüten verkauft, um etwas Geld für die Erhaltung der Einrichtung in die Kasse zu bekommen. Die Locken der Alpakas fallen zur Zeit reichlich an. Die Tiere dürfen - im Gegensatz zu den Pflegern - regelmäßig zum Friseur. Die übrig gebliebene Haarpracht erfüllt nun einen guten Zweck.

Emu-Federn sollen Glück bringen

Für Zoo-Chefin Bärbel Schroller sind die Emu-Federn an den Lock(en)down-Tüten auch ein Zeichen der Hoffnung. "Die Emufeder ist in Australien ein richtiger Glücksbringer." Der Emu als Wappenvogel Australiens sei der einzige Vogel, der nicht rückwärts laufen könne. Deswegen sei der Emu so ein Glücksbringer.

Es geht immer vorwärts, es geht immer aufwärts. Daran wollen wir uns natürlich auch orientieren und hoffen, dass diese schlimme Zeit irgendwann vorbei ist. Wir haben uns gedacht, ein kleiner Glücksbringer für Zuhause kann da nicht schaden.

Bärbel Schroller Leiterin "Zoo der Minis" Aue

Eine junge Frau mit langen Haaren hält eine Tüte mit einer Vogelfeder in der Hand, hinter ihr vier Alpakas.
Auch die Locken der Alpakas sollen Unterstützer locken. Bildrechte: ERZ-Foto/Georg Ulrich Dostmann

Quelle: MDR/tfr

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 19.02.2021 | 13:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Chemnitz

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08.04.2021 | 10:20 Uhr

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https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen/chemnitz/annaberg-aue-schwarzenberg/video-507366.html

Rechte: Promovie/Oliver Kaufmann

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