Bad Schlema Erdloch ist offenbar größer als vermutet

Das Erdloch in Bad Schlema wird mit Beton verfüllt
Der sogenannte "Tagesbruch" in Bad Schlema ist offenbar größer als erwartet. Nachdem sich am Sonntag auf einer Fläche von etwa drei mal drei Metern die Erde auftat, hat am Freitag die Notsicherung des Lochs mit Beton begonnen. Bildrechte: MDR/Sven Böttger
Das Erdloch in Bad Schlema wird mit Beton verfüllt
Der sogenannte "Tagesbruch" in Bad Schlema ist offenbar größer als erwartet. Nachdem sich am Sonntag auf einer Fläche von etwa drei mal drei Metern die Erde auftat, hat am Freitag die Notsicherung des Lochs mit Beton begonnen. Bildrechte: MDR/Sven Böttger
Das Erdloch in Bad Schlema wird mit Beton verfüllt
Gut 200 Kubikmeter Beton wurden an nur einem Tag in das Loch gepumpt – das sind 25 Touren mit dem Lkw. Bildrechte: MDR/Sven Böttger
Das Erdloch in Bad Schlema wird mit Beton verfüllt
Die Suche nach der Ursache des plötzlichen Einbruchs in der Nähe eines alten Hauptförderschachtes der Wismut läuft nach Angaben von Olaf Wallner von der Bergbaugesellschaft weiter. "Wir sind noch immer drauf zu suchen, ob nicht auch ein Wetterkanal zusammengebrochen sein könnte. Denn der Schacht hat ein bewegtes Leben gehabt. Der ist nochmal nachgetäuft worden, umgebaut worden. Und dass eben aus der Anfangszeit doch noch Bauwerke da sind, die eben nicht aufgezeichnet worden sind." Bis Ende der 1980er-Jahre wurde Uranerz abgebaut. Bildrechte: MDR/Sven Böttger
Ein Erdloch in Bad Schlema wird mit Beton verfüllt.
Vom frühen Morgen bis zum Einbruch der Dunkelheit waren die Betonmischfahrzeuge in die Anton-Günther-Straße unterwegs. Bildrechte: MDR/Georg Ulrich Dostmann
Das Erdloch in Bad Schlema wird mit Beton verfüllt
Angesichts der großen Betonmassen, die das Erdloch schluckte, geht Wismut-Projektleiter Peter Wolff davon aus, dass weitere 200 Kubikmeter benötigt werden, um den Krater zu schließen. Bildrechte: MDR/Sven Böttger
Das Erdloch in Bad Schlema wird mit Beton verfüllt
Wichtig ist die Sicherung auch deshalb, weil die Gasleitungen seit Tagen in der Luft hängen. Die Versorgung mit Gas ist zwar gesichert, Telefon- und Internetkabel sind dagegen zerrissen worden. Bildrechte: MDR/Sven Böttger
Das Erdloch in Bad Schlema wird mit Beton verfüllt
Die Sicherungsarbeiten werden am Montag fortgesetzt. Danach soll das Gelände mit Hilfe von Tiefenbohrungen auf mögliche weitere Gefahrenstellen untersucht werden. Bildrechte: MDR/Sven Böttger
Alle (7) Bilder anzeigen

Mehr aus Annaberg, Aue und Schwarzenberg

Mehr aus Sachsen