Urteil Freiheitsstrafen für Post-Betrüger von Rochlitz

Prozess Briefkasten-Betrüger Landgericht Chemnitz
Auf der Anklagebank sitzen insgesamt sieben Personen: sechs Männer und eine Frau. Sie sollen Rechnungen geöffnet und manipuliert haben. Bildrechte: Harry Härtel

Wegen Urkundenfälschung und gewerbsmäßigen Bandenbetrugs sind am Landgericht Chemnitz sieben Personen zu Freiheitsstrafen verurteilt worden. Als Haupttäter gelten ein Mann und eine Frau. Der Mann wurde zu einer Haftstrafe von drei Jahren und zehn Monaten verurteilt. Die Frau muss für drei Jahren ohne Bewährung ins Gefängnis. Die fünf Mitangeklagten erhielten Bewährungsstrafen zwischen sieben Monaten und einem Jahr und zehn Monaten.

Die Angeklagten hatten in den Jahren 2019 und 2020 im Raum Rochlitz/Mittweida Postkisten geöffnet und daraus Briefe mit Rechnungen entnommen. Diese hatten sie so verändert, dass die Kunden ihre Rechnungsbeträge an die Angeklagten überwiesen. 190.000 Euro sollen sie auf diese Weise ergaunert haben. Davon wurden rund 80.000 Euro eingezogen.

Quelle: MDR/kb/kp

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 08.03.2021 | 18:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Chemnitz

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