Corona Hoher Krankenstand: Einschränkungen am Klinikum Chemnitz

Am Klinikum Chemnitz steigen derzeit die Zahlen der stationären Corona-Fälle. Gleichzeitig verzeichnet die Klinik einen hohen Krankenstand in fast allen Bereichen. Aus diesem Grund müsse der Betrieb in der kommenden Woche eingeschränkt werden. Das Klinikum appelliert an die Bevölkerung, die Corona-Lage nicht zu unterschätzen - und Maske zu tragen.

Aufgrund des hohen Krankenstandes muss das Klinikum Chemnitz den Betrieb in der kommenden Woche einschränken. Wie das Klinikum auf Anfrage von MDR SACHSEN mitteilte, gibt es aktuell Bereiche, in denen mehr als 50 Prozent der Mitarbeitenden aufgrund von Krankheit, Corona-Infektionen oder Quarantäne nicht eingesetzt werden können. Der Krankenstand läge weit über dem Jahresdurchschnitt.

Weniger Betten, OPs verschieben

Durch die vielen Ausfälle müsse das Klinikum "auch zum Schutz der verbliebenen Mitarbeiter eine Anpassung der Versorgung vornehmen", heißt es. Weniger Menschen können in Krankenhaus-Betten versorgt und operiert werden. "Die Notfallversorgung sowie die Versorgung dringlicher Behandlungsbedarfe erfolgt uneingeschränkt", betont das Klinikum. Die strikten Besucherregeln sollen weiterhin umgesetzt werden.

Zunahme der Corona-Fälle

Derzeit verzeichnet das Klinikum Chemnitz einen deutlichen Anstieg der Zahl an stationären Patienten mit einer Covid 19-Erkrankung. Eine Abnahme der Infektionszahlen sei vorerst nicht in Sicht.

Appell an Bevölkerung

Um die uneingeschränkte Versorgung auch weiterhin ermöglichen zu können, appelliert das Klinikum an die Bevölkerung, die grundlegenden Hygiene-Vorschriften weiterhin einzuhalten. Dazu zählen Abstand halten, Maske tragen und Desinfektion.

MDR (mar/al)

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN | 14. März 2022 | 17:30 Uhr

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