Corona-Kontrollen Polizei löst verbotene Party in Chemnitz auf

Zum Start ins Wochenende sind Partys bei vielen Menschen beliebt. In Zeiten von Corona ist dieser Wunsch nach Geselligkeit jedoch ein Problem, denn größere Ansammlungen sind verboten. Für 35 Teilnehmende einer Feier in Chemnitz hat die vergangene Partynacht ein teures Nachspiel.

Eine Nachtaufnahme zeigt den Umriss einer jungen Frau, die während einer Party zwischen anderen an einem Lagerfeuer steht und Bier aus der Flasche trinkt
Sich mit anderen zu treffen und gemeinsam zu feiern, ist ein menschliches Grundbedürfnis. In Zeiten von Corona gilt es jedoch, die Kontakte zu reduzieren. Bildrechte: imago/Westend61

In der Nacht zu Sonnabend hat die Polizei in Chemnitz eine verbotene Party aufgelöst. Ein Bürger hatte die Beamten auf die Feier in einer Industriebrache im Ortsteil Siegmar hingewiesen. Insgesamt 35 Menschen feierten zusammen - darunter 30 Personen ohne Nachweis über eine Impfung oder eine Genesung.

250 Euro Bußgeld pro Person

Eine solche Ansammlung ist gemäß der geltenden Corona-Notfallverordnung nicht erlaubt. Wer nicht geimpft oder genesen ist, darf sich lediglich mit dem eigenen Haushalt und einer weiteren Person treffen. Die Polizei erstattete Anzeige wegen Verstoßes gegen die sächsische Corona-Notfallverordnung. Den Teilnehmern droht jeweils ein Bußgeld in Höhe von 250 Euro.

Quelle: MDR(sth)/dpa

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | Polizeireport | 06. Dezember 2021 | 05:30 Uhr

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