Corona-Pandemie Imbissverbot in Chemnitz

Currywurst
Der Verkauf von Speisen und Getränken an Imbissständen ist in Chemnitz seit Sonntag verboten. Bildrechte: IMAGO

Die Stadt Chemnitz hat aufgrund steigender Corona-Infektionen den Verkauf von Speisen und Getränken aus Imbissständen im gesamten Stadtgebiet untersagt. Die hierfür erlassene Allgemeinverfügung trat am Sonnabend in Kraft und gilt bis zum 10. Januar. Die bislang geltenden Regelungen zu Mitnahme und Verzehr haben sich als nicht ausreichend erwiesen, begründete die Stadt ihren Beschluss.

Entscheidung als Folge erfolgloser Kontrollen und Ansprachen

Zwar lässt die Corona-Schutz-Verordnung die Abholung von mitnahmefähigen Speisen und Getränken ausnahmsweise zu, dies jedoch nur zum Verzehr in der eigenen Häuslichkeit oder am Arbeitsplatz. Die Praxis habe gezeigt, dass beispielsweise Bratwürste meist in Nähe der Stände und ohne Einhaltung der Hygiene-Regeln verspeist würden. Trotz zahlreicher Kontrollen und Ansprachen konnte das bisher nicht unterbunden werden. Deswegen habe die Stadt die Verfügung erlassen, "auch wenn in der Folge die betroffenen Imbissstände zeitweilig ihren Betrieb faktisch einstellen müssen".

Quelle: MDR/al

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 18.12.2020 | 17:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Chemnitz

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