Corona-Pandemie Chemnitz bekommt Millionen-Ausgleichszahlung vom Freistaat

Das Rathaus von Chemnitz.
Die 6,5 Millionen Euro Ausgleichszahlungen vom Freistaat will die Stadt Chemnitz in Bauvorhaben und Projekte investieren. Bildrechte: imago/Hoch Zwei Stock/Angerer

Die Stadt Chemnitz hat zum Ausgleich geringerer Einnahmen wegen der Corona-Pandemie vom Freistaat Sachsen 6,5 Millionen Euro erhalten. Das Geld soll in laufende und neue Projekte und Bauvorhaben investiert werden. "Die zusätzlichen Mittel ermöglichen es uns, auch in schwierigen wirtschaftlichen Zeiten Vorhaben umzusetzen", sagt Oberbürgermeister Sven Schulze. "Auch können wir mit diesen Geldern Baukostensteigerungen in bestimmten Projekten auffangen und diese so schneller fertigstellen."

In der nächsten Stadtratssitzung am 12. Oktober soll beschlossen werden, wie das Geld verteilt wird. Auf der Liste der möglichen Projekte stehen unter anderem der Anbau an der Grundschule Mittelbach, das Fernbusterminal und der Mehrbedarf im Bereich Soziales und Sport.

MDR (ali)

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN | Regionalnachrichten aus dem Studio Chemnitz | 20. September 2022 | 18:30 Uhr

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