Katastrophenfall Notfallverbund für Kultureinrichtungen gründet sich in Chemnitz

Historische Bücher in einer Bibliothek
Um in Katastrophenfällen Kulturgüter zu retten, haben sich In Chemnitz Archive, Bibliotheken, Museen und Sammlungen zu einem Notfallverbund zusammengeschlossen. Bildrechte: colourbox.com

In Chemnitz gründet sich am Donnerstag ein Notfallverbund für die Rettung von Kulturgut. Darin wollen sich Archive, Bibliotheken, Museen und Sammlungen der Stadt zusammenschließen. Ziel ist, gemeinsam Vorsorge zu treffen für Katastrophenfälle, wie etwa Brände oder Hochwasser. Dazu sollen unter anderem Notfallpläne erstellt und Übungen durchgeführt werden. Im Notfall wollen sich die Einrichtungen gegenseitig Material, Personal und erforderlichenfalls geeignete Auslagerungskapazitäten zur Verfügung stellen.

Das älteste historische Dokument, das in einer Chemnitzer Kultureinrichtung aufbewahrt wird, ist die Urkunde zur Gründung und Ausstattung des Nonnenklosters Geringswalde durch Hermann II. von Schönburg aus dem Jahre 1233. In Thüringen wurde der erste derartige Notfallverbund 2007 gegründet. Anlass war der Brand in der Herzogin Anna Amalia Bibliothek Weimar.

MDR (ali)

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN | Regionalnachrichten aus dem Studio Chemnitz | 22. September 2022 | 09:30 Uhr

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