Landgericht Chemnitz Urteile gegen Mittäter von "Revolution Chemnitz" bestätigt

Das Landgericht Chemnitz hat fünf mutmaßliche Mittäter der rechtsextremen Terrorvereinigung "Revolution Chemnitz" wegen Landfriedensbruchs zu Haftstrafen zwischen sechs Monaten auf Bewährung und einem Jahr verurteilt. Das teilte das Gericht am Dienstag mit. Damit folgten die Richter teilweise einer Entscheidung des Amtsgerichtes Chemnitz aus dem Sommer dieses Jahres.

Auseinandersetzungen im Sommer 2018

Das Gericht hatte bei den Strafen zwischen sechs Monaten und einem Jahr allerdings in erster Instanz eine Bewährung ausgeschlossen. Die Beschuldigten waren nach Ansicht des Gerichts im Spätsommer 2018 an einer Auseinandersetzung auf der Chemnitzer Schlossteichinsel beteiligt, bei der ein Mann durch einen Flaschenwurf verletzt wurde. Dagegen waren sowohl die Verteidigung als auch die Anklage in Berufung gegangen.

Das Landgericht trennte außerdem das Verfahren eines der Angeklagten am Vormittag ab, da sich dieser derzeit in Quarantäne befindet. Sein Prozess soll am 6. Januar fortgesetzt werden.

Quelle: MDR/bj/dpa

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 29.12.2020 | 18:00 Uhr in den Nachrichten

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