Verkehrsbehinderung Schwerlasttransport sorgt kurzzeitig für Sperrung der A4 bei Chemnitz

In der Nacht zum Sonntag rollt ein Schwerlasttransport über die A4. Der Abschnitt zwischen Chemnitz-Glösa und Chemnitz-Ost in Richtung Erfurt muss voll gesperrt werden. Bereits am Freitagabend war der Schwerlasttransport mit einem 42 Meter langen Kessel in Chemnitz unterwegs. Es kam planmäßig zu Verkehrsbehinderungen.

Der Lkw-Zug überquert eine Kreuzung mit Straßenbahnschienen. Der Kessel auf dem Auflieger scheint vom Durchmesser so hoch zu sein, dass er beinahe an die Stromleitungen der Straßenbahn reicht.
Der zu transportierende Kessel ist 42 Meter lang und wiegt 154 Tonnen. Bildrechte: Harry Härtel

Auch die zweite Etappe eines Schwerlasttransportes wird Verkehrseinschränkungen nach sich ziehen. Wie die Polizeidirektion Chemnitz mitteilte, muss am Sonnabend zu später Stunde ein Abschnitt der Autobahn 4 gesperrt werden. So ist geplant, dass der Lkw mit dem 42 Meter langen Kessel zwischen Chemnitz-Glösa und Chemnitz-Ost auf der entgegengesetzten Richtung - also der Fahrbahnseite Richtung Erfurt - unterwegs sein wird. In Chemnitz-Ost soll das Gespann abfahren und auf die richtige Fahrbahnseite Richtung Dresden wieder auffahren. Bereits eine Abfahrt später (Frankenberg) wird der Transport die Autobahn verlassen und über die Bundesstraße 169 zur Autobahn 14 fahren. Ziel der Reise ist Magdeburg.

Gigant Erste Etappe des Schwerlasttransportes in Chemnitz

Der Lkw-Zug überquert eine Kreuzung mit Straßenbahnschienen. Der Kessel auf dem Auflieger scheint vom Durchmesser so hoch zu sein, dass er beinahe an die Stromleitungen der Straßenbahn reicht.
Für den Transport mussten Kreuzungen zwischenzeitlich gesperrt werden. Bildrechte: Harry Härtel
Der Lkw-Zug überquert eine Kreuzung mit Straßenbahnschienen. Der Kessel auf dem Auflieger scheint vom Durchmesser so hoch zu sein, dass er beinahe an die Stromleitungen der Straßenbahn reicht.
Für den Transport mussten Kreuzungen zwischenzeitlich gesperrt werden. Bildrechte: Harry Härtel
Ein silberfarbener zylinderförmiger Kessel liegt auf einem Anhänger. Der Kessel scheint im Durchmesser noch etwas breiter zu sein als der Auflieger des Lkw.
Auch Halte- und Parkverbote waren nötig. Bildrechte: Harry Härtel
Schaulustige wollen trozt später Abendstunde den Schwerlasttransport sehen und säumen die Straße und fotografieren.
Der 42 Meter lange Kessel wurde in mehreren Einzelteilen transportiert. Trotz später Stunde hatten sich auch einige Schaulustige eingefunden. Bildrechte: Harry Härtel
Ein Schwerlast-Lkw fährt auf einer eigentlich zweispurigen Straße. Durch den auf einem überbreiten Auflieger geladenen Kessel nimmt der Transport beinahe beide Spuren ein.
Allein der Durchmesser des Kessels beträgt fünf Meter. Daher nahm der Transport fast zwei Fahrspuren in Anspruch. Bildrechte: Harry Härtel
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Der Lkw-Zug überquert eine Kreuzung mit Straßenbahnschienen. Der Kessel auf dem Auflieger scheint vom Durchmesser so hoch zu sein, dass er beinahe an die Stromleitungen der Straßenbahn reicht.
Für den Transport mussten Kreuzungen zwischenzeitlich gesperrt werden. Bildrechte: Harry Härtel

Erste Etappe erfolgreich gemeistert

Bereits am späten Freitagabend hatte sich der Schwerlasttransport vom Chemnitzer Süden bis in die Nähe der Autobahnauffahrt Glösa im Norden vorgearbeitet. Die Route führte von der der Schulstraße in Altchemnitz über den Südring, die Augustusburger Straße, die Yorckstraße, die Heinrich-Schütz-Straße und die Blankenauer Straße bis zur Autobahnauffahrt "Chemnitz-Glösa". Streckenweise wurden dafür Halte- und Parkverbote eingerichtet. Teilweise musste der Transport sogar rückwärts fahren, um bestimmte Streckenabschnitte zu bewältigen.

Laut Angaben der Polizei transportiert das Gespann einen Kessel, der 154 Tonnen schwer ist, 42 Meter lang und fünf Meter breit.

Auf dieser Strecke kam und kommt es zu Behinderungen:

Quelle: MDR/tfr/nk

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | Regionalnachrichten aus dem Studio Chemnitz | 17. September 2021 | 11:30 Uhr

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