Ursache steht fest Erdloch ist Folge des Bergbaus in Bad Schlema

Nachdem sich am Sonntag in Bad Schlema auf rund sechs Quadratmetern die Erde auftat, steht nun die Ursache fest. Nach Angaben von Olaf Wallner von der Wismut ist der Keller eines ehemaligen Hauptförderschachtes eingestürzt. Wallner konnte das unterirdische Depot am Montag anhand alter Karten aus der Zeit des Uranbergbaus in Bad Schlema zuordnen. Das mehrere Meter tiefe Erdloch soll am Freitag mit Beton verfüllt werden, dann folgen weitere Untersuchungen. Tiefenbohrungen an der Unglücksstelle sollen sicherstellen, dass sich das Gelände rund um das Loch nicht weiter absenkt. Fußweg und Straße nahe der Unglücksstelle bleiben weiter gesperrt. Menschen kamen bei dem sogenannten "Tagesbruch" nicht zu Schaden.

In Bad Schlema hat sich ein riesiges Erdloch aufgetan.
Ein riesiges Erdloch gibt in Bad Schlema Rätsel auf. Am Sonntagmittag tat sich auf der Anton-Günther-Straße plötzlich der Boden auf. Derzeit klafft ein etwa sechs Quadratmeter großes Loch unter und neben der Straße. Es reißt weiter auf. Bildrechte: MDR/Daniel Unger

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