Bergbaufolgen Tagbruch von Bad Schlema ist verfüllt und gesichert

Der Tagesbruch, der sich Ende Dezember in Bad Schlema auftat, ist gesichert. Wie die Wismut GmbH am Freitag mitteilte, wurden mehr als 300 Kubikmeter Beton eingefüllt. Die Menge entspricht mehr als 30 Betonmischer-Ladungen. Außerdem sind der Wismut zufolge Untersuchungen im Umfeld des ehemaligen Schachtes 38 angelaufen. So würden in den nächsten Wochen zahlreiche Bohrungen auf eine Tiefe von mindestens zehn bis 25 Metern erfolgen und ausgewertet. Sollten dabei Hohlräume im Erdreich festgestellt werden, würden diese mit einer Kamera untersucht. Danach werde über notwendige Sicherungsmaßnahmen entschieden. Die Arbeiten sollen bis zu acht Wochen dauern. In dieser Zeit ist das zirka 500 Quadratmeter große Untersuchungsgelände gesperrt. Im gesamten Bergbaugebiet Schlema-Alberoda wurden bisher durch die Wismut GmbH Hohlräume mit einem Volumen von einer halbe Million Kubikmeter mit Beton gesichert, die nahe der Errdoberfläche lagen.

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