Hundesport Hund Enox gewinnt Weltmeisterschaft der deutschen Boxer in Frankenberg

Die ersten Weltmeisterschaft der deutschen Boxer sollten eigentlich in Göttingen stattfinden. Kurzfristig ist das Event aber nach Sachsen verlegt worden. In Sachsenburg bei Frankenberg haben sich am Wochenende 25 internationale Wettkampfpaare im sportlichen Wettstreit gemesssen. Der Gewinner kommt aus Deutschland.

Ein Mann steht gemeinsam mit einem Hund auf einem Podest. Neben ihnen stehen ein Pokal und ein Sack Hundefutter.
Enox von der Zelle und Hundeführer Herbert Poschlod Bildrechte: Erik Frank Hoffmannn

Hund Enox ist bei der ersten Weltmeisterschaft der deutschen Boxer in Frankenberg am Wochenende zum Sieger gekürt worden. Der Rüde von Herbert Poschlod siegte am Sonntag mit einer Gesamtpunktzahl von 274 und der Bewertung "sehr Gut".

Insgesamt 25 Teilnehmer aus neun Nationen haben sich im sportlichen Wettkampf der internationalen Gerbrauchshundeprüfung (IGP) in den drei Prüfungskomplexen Unterordnung, Fährte und Schutzdienst gemessen. Diese wurden in drei Stufen geprüft. In der schwierigsten Stufe P3 wurde der Weltmeister ernannt.

Weltmeisterschaft kommt kurzfristig nach Sachsenburg

Es war die erste Weltmeisterschaft in der World Union Boxer (WuBOX) seit deren Zusammenschluss im Jahr 2019. Ursprünglich war Göttingen als Austragungsort geplant, aufgrund von Krankheit musste die Veranstaltung aber verlegt werden.

ein Mann und ein Hund auf einer Wiese
Rigo Willsch aus Großrückerswalde nahm an der Weltmeisterschaft in Sachsenburg für die Gruppe Frankenberg teil. Bildrechte: Erik Frank Hoffmannn

"Die Vorbereitungszeit war sehr kurz", so der Vorsitzende der Gruppe Frankenberg, Michael Felber. Innerhalb von nur fünf Wochen wurde die Weltmeisterschaft in Frankenberg geplant. Aus Platzgründen konnte sie aber nicht auf dem Frankenberger Hundeplatz stattfinden. Der LSV Sachsenburg stellte daraufhin den Sachsenburger Sportplatz zur Verfügung.

"Es ist ein relativ hoher logistischer Aufwand", sagte Mitorganisator Alexander Weißflog. Allein 40 Helfer aus vielen befreundeten Gruppen waren rund um das Event tätig. Auch die Kampfrichter kamen in internationaler Besetzung aus Frankreich, Italien und Österreich nach Frankenberg.

Quelle: MDR/al/Erik Frank Hoffmann

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