Fahndungserfolg Sprengstoffexplosionen: Polizei ermittelt Tatverdächtige in Mittelsachsen

Explodierender Böller
Einige Explosionen wurden mit legalen Böllern ausgelöst. (Symbolbild) Bildrechte: IMAGO / localpic

Im Fall mehrerer Explosionen im Raum Freiberg im Jahr 2019 hat die Polizei nach eigenen Angaben die mutmaßlichen Täter ermittelt. Bei den Fällen handelt es sich um zwei Anschläge auf Kassenautomaten in einem Parkhaus sowie um Explosionen an einem Bushäuschen und in zwei mobilen Toiletten.

Im Fall der gesprengten Kassenautomaten sei ein 42-Jähriger als Verdächtiger ermittelt worden, teilte die Polizei am Dienstag mit. Ihm seien die Ermittler durch DNA-Spuren auf die Schliche gekommen. Bei den beiden Explosionen sei im Frühjahr 2019 ein Schaden von 40.000 Euro entstanden. An die Geldkassetten in den beschädigten Automaten war der Täter jedoch nicht herangekommen.

Legale Pyrotechnik genutzt

Im Zusammenhang mit den Explosionen an einem Buswartehäuschen in Bieberstein sowie von zwei Mobiltoiletten in Krummenhennersdorf und Freiberg sei ein verdächtiges Trio ermittelt worden. Es handele sich um einen 21-jährigen Mann sowie eine Frau und einen Mann im Alter von 20 Jahren. Sie sollen für die Anschläge in Deutschland zugelassene Pyrotechnik verwendet haben. Ein Zeugenhinweis zum Kennzeichen eines flüchtenden Autos habe die Ermittler auf die Spur des Trios gebracht.

Die Ermittlungsergebnisse wurden an die Staatsanwaltschaft in Chemnitz übergeben.

Quelle: MDR/lam/dpa

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 23.02.2021 | 10:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Chemnitz

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