Kontaktverfolgung läuft Sieben Fälle der britischen Corona-Mutation im Vogtland

Infografik. Vereinfachte Darstellung zeigt zwei Coronaviren: Bälle mit markanten Krönchen bzw. Stöpseln darauf. Erster Virus mit Beschriftung "Originalvirus". Zweiter Virus mit Beschriftung "Variante/Mutant". Auf dem zweiten Virus sind weniger Stöpsel zu sehen. Pfeile zeigen darauf mit Beschritung "Kopierfehler/Mutation".
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Im Vogtlandkreis sind sieben Fälle der britischen Coronavirus-Mutation entdeckt worden. Die Nachweise seien am Wochenende und am Montag gemeldet worden, teilte das Landratsamt in Plauen mit. Es liefen erweiterte Tests und Maßnahmen zur Nachverfolgung der Kontakte der Betroffenen. Der Virus-Typ B.1.1.7 gilt als ansteckender als die bisher in Deutschland verbreitete Variante.

Nach Informationen der "Freien Presse" gibt es Verbindungen zwischen den betroffenen Personen und dem Landkreis Hof, wo zuletzt ebenfalls das britische Virus nachgewiesen wurde. In einem Fall befinde sich die Arbeitsstätte der betroffenen Person im bayerischen Nachbarlandkreis, wird ein Sprecher des Landratsamtes zitiert. "Einen Zusammenhang aller sieben Infizierten gibt es jedoch nicht", zitiert das Blatt den Sprecher weiter.

Warten auf weiteres Testergebnis im Landkreis Görlitz

Die Mutation war zuletzt auch in Leipzig sowie im Kreis Görlitz gemeldet worden. Bei den beiden Patienten aus Bad Muskau in Ostsachsen sei bisher noch unklar, wo sie sich angesteckt haben. Das Landratsamt in Görlitz teilte am Montag mit, dass der Indexfall noch nicht habe ermittelt werden können. Bei einem weiteren Angehörigen des Mannes und der Frau werde noch auf das Testergebnis gewartet. Alle drei hätten grippeähnliche Symptome und seien in Quarantäne.

Quelle: MDR/dk/dpa

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 01.02.2021 | 17:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Chemnitz

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