Corona-Mutation Omikron-Verdacht in Plauen

Die Omikron-Variante des Coronavirus ist im Süden Afrikas verbreitet aufgekommen und hat Europa erreicht. Auch in Deutschland sind erste Fälle nachgewiesen. Im Vogtland besteht zumindest der Verdacht nach einem ersten Test.

Coronamodelle und ein Stempel mit Omikron Schriftzug liegen nebeneinander.
Ob die Omikron-Variante des Coronavirus gefährlicher ist als die bisherigen Mutationen, ist noch nicht abschließend erforscht. Bildrechte: IMAGO / Steinach

Bei einer Reiserückkehrerin aus Plauen ist möglicherweise die Omikron-Variante des Coronavirus festgestellt worden. Wie das zuständige Landratsamt des Vogtlandkreises am Dienstag mitteilte, weist eine erste Meldung aus einem Labor auf diese Virusvariante hin. Eine endgültige Bestätigung, ob es sich tatsächlich um Omikron handelt, soll eine Untersuchung in einem Referenzlabor ergeben. Das Ergebnis wird im Laufe der Woche erwartet.

Reiserückkehrerin aus Südafrika ist symtomfrei

Die 34-jährige Vogtländerin war den Angaben zufolge Ende der vergangenen Woche aus Südafrika zurückgekehrt und hatte zu Hause vorsorglich einen Antigen-Schnelltest durchgeführt. Nachdem dieser positiv ausgefallen sei, habe eine anschließender PCR-Test Hinweise auf Omikron ergeben. Die Frau habe bislang keine Symptome und sei vollständig geimpft. Sie befindet sich nach Angaben des Landratsamtes in zweiwöchiger Quarantäne. Auch ihre Kontaktpersonen seien ermittelt und ebenfalls in Quarantäne geschickt worden.

Quelle: MDR/tfr

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | Regionalnachrichten aus dem Studio Chemnitz | 07. Dezember 2021 | 14:30 Uhr

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