Konstituierende Sitzung Vogtländerin Magwas zur Bundestagsvizepräsidentin gewählt - mit bestem Ergebnis

Die CDU-Politikerin Yvonne Magwas aus dem Vogtland ist als eine Bundestagsvizepräsidentin gewählt worden. Mit 600 Ja-Stimmen erzielte sie das beste Ergebnis aller Vizes. Ihre politische Karriere begann die Soziologin im Stadtrat von Auerbach.

Yvonne Magwas spricht im Bundestag.
Yvonne Magwas - hier im Bundestag bei einer Rede - hat ihre Karriere als Politikerin einst im Stadtrat von Auerbach im Vogtland begonnen. Bildrechte: dpa

Der Bundestag hat am Dienstag bei seiner konstituierenden Sitzung fünf Vizepräsidenten gewählt. Unter ihnen ist auch die sächsische CDU-Abgeordnete Yvonne Magwas. Bei der Abstimmung erhielt die aus dem Vogtland stammende Magwas Vogtland das beste Ergebnis mit 600 Ja-Stimmen.

Erste politische Erfahrung im Auerbacher Stadtrat

Die Diplom-Soziologin startete ihre Politik-Karriere als Stadträtin in Auerbach. Seit 2013 sitzt sie im Bundestag und ist seit 2018 Vorsitzende der Frauen der CDU/CSU-Fraktion. Magwas ist mit dem CDU-Bundestagsabgeordneten und bisherigen Ostbeauftragten Marco Wanderwitz liiert. Die beiden haben einen gemeinsamen Sohn.

In einem Gespräch mit MDR SACHSEN hatte Magwas vor der Bundestagswahl als ihr wichtigstes Ziel genannt, sie wolle sich "proaktiv für den ländlichen Raum engagieren". Denn: "Die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse zwischen Stadt und Land muss oberste Priorität haben. Nach meinem Dafürhalten bedarf es deshalb ein Stück weit aktiverer Politik für die ländlichen Regionen. Die Frage nach der Wirtschaftlichkeit darf dabei nicht immer im Vordergrund stehen. Nicht der Bedarf darf die Aufgabe bestimmen, sondern die Aufgabe den Bedarf."

Wer wurde noch gewählt?

Als Vizepräsidentinnen bestätigt wurden Claudia Roth (Grüne) mit 565 Stimmen und Petra Pau (Linke) mit 484 Stimmen. Als Vizepräsident wiedergewählt wurde auch Wolfgang Kubicki (FDP) mit 564 Stimmen. Die erstmals angetretene SPD-Politikerin Aydan Özoguz wurde mit 544 Stimmen als Vize gewählt. Der AfD-Kandidat Michael Kaufmann bekam 118 Ja-Stimmen und verfehlte damit in diesem ersten Wahlgang die erforderliche Mehrheit von 369 Stimmen.

Quelle: MDR/lam/dpa

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | Nachrichten | 26. Oktober 2021 | 16:00 Uhr

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