Rückblick: 11.07.2020 Sigmund Jähns Geburtsort will Wissenszentrum werden

Zehn Monate nach dem Tod des Kosmonauten Sigmund Jähn plant dessen vogtländischer Heimatort Morgenröthe-Rautenkranz den Ausbau der Deutschen Raumfahrtausstellung. Vom nächsten Sommer an könnte der Bau einer zusätzlichen Halle die Ausstellung ergänzen und für Raumfahrtkongresse und zur Wissensvermittlung bereitstehen, sagte Bürgermeister Jürgen Mann der Deutschen Presseagentur.

"Es gibt Bedarf beim Thema Bildung", so Mann. "Das Schulfach Astronomie kommt viel zu kurz, wir könnten eine wichtige Ergänzung werden." Eine aktuelle Sonderschau zum Leben des Kosmonauten Sigmund Jähn, neue Exponate in der Deutschen Raumfahrtausstellung sowie eine Pension namens "Weltraumbahnhof" stärken laut Mann bereits den Ruf als Raumfahrerdorf. Für den Ausbau wurden bereits 3,2 Millionen Euro Bundesmittel zugesagt.

Bis zu seinem Tod im September 2019 bestanden enge Verbindungen zwischen Sigmund Jähn und seinem vogtländischen Heimatort Morgenröthe-Rautenkranz. Jähn war mit der Rakete "Sojus 31" am 26. August 1978 vom sowjetischen Raumfahrtzentrum Baikonur aus ins Weltall gestartet und war der erste Deutsche im All. Er war sieben Tage, 20 Stunden und 49 Minuten im All und umrundete 125 Mal die Erde.

Quelle: MDR/al/dpa

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 11.07.2020 | 12:00 Uhr in den Nachrichten

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