Limbach-Oberfrohna SPD sagt Wahlkampftermin wegen möglicher rechtsextremer Störungen ab

Martin Dulig (SPD), Landesvorsitzender der SPD Sachsen, betritt auf dem Landesparteitag der SPD die Bühne für seine Rede.
Die sächsische SPD hat am Mittwoch kurzfristig einen Wahlkampftermin aus Sorge vor rechtsextremen Störversuchen abgesagt. (Symbolbild) Bildrechte: dpa

Die sächsische SPD hat eine für Mittwochnachmittag geplante Wahlkampfveranstaltung in Limbach-Oberfrohna mit Petra Köpping und dem Wahlkreiskandidaten Carlos Kasper abgesagt. Grund dafür seien mögliche Störversuche von Rechtsextremen.

Es gebe Aufrufe der rechtsextremen Gruppierung "Freie Sachsen", die Veranstaltung zu besuchen und zu stören, teilte SPD-Generalsekretär Henning Homann mit. Anhänger dieser Gruppierung hatten unlängst schon Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) bei einer Veranstaltung in Freiberg bedrängt. Dabei war auch eine Polizistin verletzt worden.

Henning Homann, SPD Sachsen
Bildrechte: dpa

Wir lassen uns von Rechtsextremen nicht einschüchtern. Wir werden unseren Wahlkampf selbstverständlich unvermindert fortsetzen.

Henning Homann SPD-Generalsekretär

Es sei es wichtig und richtig, ehrenamtliche Helfer vor Ort zu schützen, so Homann. "Da die Gefahrenlage nach den Vorkommnissen in Freiberg neu zu bewerten ist, müssen wir jetzt reagieren und leider kurzfristig absagen", sagt der SPD-Generalsekretär. "Das wird in dieser Form ein einmaliger Vorgang bleiben."

Quelle: MDR/al/dpa

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | Regionalnachrichten aus dem Studio Chemnitz | 25. August 2021 | 15:30 Uhr

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