Deutsches Rotes Kreuz Neue Rettungswache in Adorf eingeweiht

Bisher war die Rettungswache im Umkreis von Adorf an der Paracelsus-Klinik stationiert. Doch dort gab es keine Erweiterungsmöglichkeiten und die Verkehrsanbindung war nicht ideal. Deshalb brauchte es eine neue, größere Rettungswache, die näher an der Bundesstraße 283 gelegen ist. Damit sollte auch die Fahrzeit im Ernstfall verkürzt werden. Nun ist die neue Wache eingeweiht worden.

An einer Rettungswache steht ein Baugerüst.
Die neue Rettungswache bietet nicht nur dem Personal, sondern auch den vierzehn Fahrzeugen genügend Platz. Bildrechte: Bernd Schädlich

Im vogtländischen Adorf wurden die Schlüssel für die neu gebaute Rettungswache übergeben. Ab kommender Woche sollen von hier aus Rettungswagen des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) ihren Einsatz starten. Nach Angaben von Michael Höfer, Leiter der Wache, sind in den Bau rund vier Millionen Euro geflossen. Das Geld für den Neubau direkt an der B283 stamme aus Mitteln der gesetzlichen Krankenkassen. Bis zur Fertigstellung dauerte es circa ein Jahr. Das Gebäude soll laut des DRK "den rund 40 Mitarbeitenden beste Arbeitsbedingungen bieten."

Schneller vor Ort

Laut Jörg Stingel vom DRK-Rettungsdienst oberes Vogtland können die Retter dank des Neubaus im Ernstfall deutlich schneller vor Ort sein und Hilfe leisten. Die medizinische Notfallversorgung in der Region werde somit maßgeblich verbessert. Zudem werden in der Rettungswache auch die kompletten Einsätze des Krankentransports koordiniert. Doch es gibt noch mehr vor Ort, weiß Wachenleiter Michael Höfer.

Wir haben die Möglichkeiten unsere Azubis ideal zu beschulen, wir haben einen Fitnessraum, wir haben Ruheräume, wo die Leute sich zurückziehen können, eine große Küche, einen Aufenthaltsbereich, der von der Straße abgewandt ist wo, man seine Ruhe finden kann.

Michael Höfer Leiter der Rettungswache

Der Neubau ist auch eine Investition, die die personelle Zukunft des Rettungsdienstes absichern soll, erklärt Jens Leistner vom Rettungszweckverband Westsachsen, dem Bauherrn des Gebäudes. Der Rettungsdienst stünde im harten Konkurrenzkampf um hochqualifiziertes Fachpersonal. Der Rettungszweckverband möchte daher die bestmöglichen Arbeitsbedingungen schaffen, "um unsere Leistungserbringer zu unterstützen."  

Quelle: MDR/kh/bs

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | Regionalnachrichten aus dem Studio Chemnitz | 21. September 2021 | 07:30 Uhr

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