Ausblick 2021 Elektromobilität: Volkswagen Sachsen baut Ladeinfrastruktur aus

Mitarbeiter im VW-Werk in Zwickau beim Laden eines ID.4.
Bildrechte: Volkswagen / Killig

Im kommenden Jahr setzt Volkswagen Sachsen den Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektromobile weiter fort. Insgesamt sollen 2021 an den drei Standorten in Dresden, Chemnitz und Zwickau 130 neue Ladepunkte entstehen. Damit erweitert sich das VW-Ladenetz für Elektromobile im Freistaat auf 480 Ladepunkte. 

Ziel ist es dem Unternehmen zufolge, die nachhaltige Mobilität für die Beschäftigten und auch für private Nutzer von Elektrofahrzeugen zu forcieren. So soll ein Teil der Ladesäulen öffentlich auf Parkflächen rund um die drei Standorte zugänglich sein. Die Ladezeit richtet sich nach der Art der Säulen. So sind die Batterien eines ID.3 oder eines ID.4 nach Angaben des Unternehmens beispielsweise bei Schnellladesäulen mit einer Leistung von 50 Kilowatt in einer Zeit zwischen von 20 bis 25 Minuten wieder zu 80 Prozent gefüllt. An den öffentlichen Ladesäulen können an allen drei Standorten auch die Elektrofahrzeuge anderer Autohersteller wieder aufgeladen werden.

Ein Drittel aller Elektrofahrzeuge werden auf Arbeit geladen

Der größere Teil der Ladeinfrastruktur befindet sich aber auf dem Betriebsgelände und ist für Mitarbeiter, Gäste und Kunden von Volkswagen bestimmt. "Als Automobilhersteller leisten wir einen wichtigen Beitrag zum Aufbau der Ladeinfrastruktur an allen drei Standorten. Wir hoffen, dass auch andere Unternehmen in Sachsen dem Beispiel folgen werden, denn wir sehen das Laden am Arbeitsplatz als einen Schlüssel zum Durchbruch der Elektromobilität", sagte Reinhard de Vris, Geschäftsführer Technik und Logistik von Volkswagen Sachsen.  Als Grund gab er an, dass schätzungsweise ein Drittel der Ladevorgänge am Arbeitsplatz stattfinden.

Volkswagen Sachsen ist eigenen Angaben zufolge Vorreiter beim Umbau des Volkswagen-Konzerns auf Elektromobilität. Derzeit werden am Standort Zwickau schon der ID.3 und der ID.4 hergestellt. Im kommenden Jahr sollen noch vier weitere Modelle der Marken Audi, Seat und Volkswagen hinzukommen.

Quelle: MDR/bp

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 29.12.2020 | 11:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Chemnitz

1 Kommentar

nasowasaberauch vor 29 Wochen

2.124 kg Leergewicht, 204 PS, Preis 43 bis knapp 50T€, Reichweite bestimmt durch viele Faktoren, wie Klimaanlage, Heizung und Fahrstil, bei 77kWh 390...550 km. Gut geeignet für Kurzstrecken, aber wer braucht dafür über 2 Tonnen auf Rädern. Ich fahre von Österreich bis nach Leipzig, wenn nötig ohne Zwischenhalt, über 700 km ohne Tankstopp, ohne auf meinen Fahrstil zu achten mit Klimaanlage oder Heizung als Abfallprodukt der Motorwärme und das viel günstiger als mit einem PKW für ca. 45.000€. VW als gebranntes Kind, mit dem Rucksack der EU Auflagen beschreitet einen Irrweg und wird bald von der Entwicklung beim Wasserstoffantrieb rechts überholt, schade um die vielen Arbeitsplätze.

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