Lieferengpass behoben Volkswagen produziert wieder E-Autos in Zwickau und Dresden

Seit rund vier Wochen ruht die Produktion in den VW-Werken in Zwickau und Dresden aufgrund von Lieferengpässen. Es fehlten Kabelbäume, die ein Zulieferer in der Ukraine fertigt. Ab nächster Woche kann der Betrieb wieder aufgenommen werden, so der Konzern.

Gläserne Manufaktur von VW Transparente Fertigung in der Gläsernen Manufaktur.
Nach rund vier Wochen Produktionsstopp geht es ab nächster Woche in der Gläsernen Manufaktur in Dresden wieder los. Bildrechte: imago images/Sylvio Dittrich

Volkswagen kann die Produktion in den Werken Zwickau und Dresden schneller wieder hochfahren als erwartet. Wie ein Konzernsprecher mitteilte, wird in Zwickau ab Montag wieder in zwei Schichten gearbeitet. Die Gläserne Manufaktur in Dresden produziere ab Mittwoch wieder. Ursprünglich sollte die Produktion erst am 1. April wieder starten.

Der Zulieferer aus der Westukraine habe es eher geschafft ausreichend Kabelbäume herzustellen und nach Sachsen zu schicken, sagte ein Volkswagen-Sprecher. Die Produktion wird laut VW in den nächsten Wochen je nach Versorgungslage gesteuert.

Wegen des Angriffs Russlands auf die Ukraine wurde in den letzten Wochen die Autoherstellung in den Volkswagen-Werken Zwickau und Dresden unterbrochen. Der Grund waren Engpässe bei Zulieferern.

Lieferengpässe auch bei Porsche und BMW

Auch andere deutsche Automobilkonzerne hatten und haben Schwierigkeiten mit Materiallieferungen. So hatte Porsche die Produktion im Werk Leipzig vorübergehend gestoppt. Vergangene Woche wurde der Betrieb in reduzierter Form wieder aufgenommen. Auch BMW hatte seine Produktion im Werk Leipzig bereits gedrosselt. Seit vergangener Woche wird dort wieder normal in zwei Schichten produziert.

MDR (al)/dpa

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN | Nachrichten | 23. März 2022 | 16:00 Uhr

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