Autoindustrie Keine Chips: Drei Tage Kurzarbeit in Elektroauto-Produktion bei VW Zwickau

 Im Karosseriebau des Volkswagen-Werkes in Sachsen montieren Roboter die Türen des VW ID.3
Weil nicht genügend Computerchips geliefert werden, stehen bei VW in Zwickau und Dresden tagelang die Anlagen für die E-Auto-Produktion still. Betroffene Mitarbeiter müssen in Kurzarbeit. Bildrechte: dpa

Das Volkswagen-Werk in stoppt vorübergehend seine Elektroauto-Fertigung. Ein VW-Sprecher sagte MDR SACHSEN, heute, am Freitag und am Montag, den 30. August, würden keine Fahrzeuge vom Band rollen. Als Grund nannte er einen Lieferengpass bei Halbleitern, die für Elektroautos benötigt würden. Für die Beschäftigten sei Kurzarbeit bei der Agentur für Arbeit beantragt worden.

Die anhaltend eingeschränkte Liefersituation bei Halbleitern sorgt weiter herstellerübergreifend für erhebliche Störungen in der weltweiten Fahrzeug-Produktion.

Carsten Krebs Leiter der Unternehmenskommunikation VW Sachsen

Auch im VW-Werk Dresden werde die Arbeit für drei Tage unterbrochen. Das Volkswagen-Stammwerk in Wolfsburg läuft ebenfalls nur eingeschränkt wegen fehlender Elektronikbauteile. Dort wurde die Kurzarbeit bis zum 5. September verlängert, hieß es. Auch BMW musste in Leipzig vor einem Monat seine Produktion einschränken, weil wichtige Halbleiter-Bauteile nicht geliefert worden waren.

Quelle: MDR/kk/mv

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | Regionalnachrichten aus dem Studio Chemnitz | 26. August 2021 | 07:30 Uhr

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