Corona-Lage Sachsen bleibt Bundesland mit höchster Inzidenz

Epidemische Viruspartikel, Konzeptgrafik
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Sachsen hat in der Corona-Pandemie innerhalb Deutschlands weiterhin die höchste Sieben-Tage-Inzidenz auf 100.000 Einwohner aller Bundesländer - mit deutlichem Abstand. Nach Berechnungen von MDR SACHSEN liegt der Wert aktuell bei 387 bekannten Neuinfektionen in ganz Sachsen binnen der vergangenen Woche gerechnet auf 100.000 Einwohner. Der RKI-Wert liegt bei 341. (Diese und alle weiteren Angaben beziehen sich auf einen Stand vom Sonnabend, 2. Januar 2021.)

Traurige Spitzenreiter Vogtland und Landkreis Meißen

Im Vogtlandkreis erhöhte sich der Sieben-Tage-Inzidenz-Wert nach MDR-Berechnungen auf 1.037 (RKI-Wert: 885). Am Neujahrstag lag er noch bei 1.018. Damit ist die Region weiterhin Negativ-Spitzenreiter in Deutschland.

Im Landkreis Meißen auf dem zweiten Platz der Corona-Inzidenz-Liste sind die Neuinfektionszahlen leicht rückläufig. Der Wert liegt bei 563 (RKI: 594) festgestellten Neuinfektionen binnen sieben Tagen auf 100.000 Einwohner. Diese Inzidenz lag am Neujahrstag nah an der 600er-Grenze.

Alle Regionen Sachsens weit über dem Bundesschnitt

Der bundesweite Durchschnittswert liegt laut RKI bei 141. Diesen Wert überschreiten alle sächsischen Landkreise und Großstädte bei weitem. Mit dem heutigen Tag sind im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion laut Landkreisen und Großstädten weitere 40 Todesfälle im Freistaat zu verzeichnen gewesen. Damit steigt diese Gesamtzahl auf 3.383 Verstorbene. Bundesweit starben laut RKI 33.960 Menschen im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion.

Quelle: MDR/sw/dpa

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSENSPIEGEL | 02.01.2021 | 19:00 Uhr

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