Statistik Corona-Inzidenz in Sachsen über dem Bundesschnitt

Nachdem Sachsen bei der Corona-Inzidenz längere Zeit unter dem Bundesschnitt lag, ist das seit Sonntag wieder anders. Gleich drei Landkreise liegen im Freistaat über der 100er-Marke. Bei den Krankenhausbetten ist die Lage entspannt.

Proben von Patienten für die Virus-Diagnostik
Nach einer Verschnaufpause im Sommer gibt es inzwischen wieder mehr positiv gestete Menschen und auch mehr Corona-Fälle. Bildrechte: dpa

Die Corona-Wocheninzidenz in Sachsen liegt erstmals seit Wochen wieder über dem Bundesdurchschnitt. Während das Robert-Koch-Institut am Sonntagmorgen für den Freistaat einen Anstieg auf 68,9 meldete, sank der Wert für ganz Deutschland leicht auf 64,2. In Sachsen selbst liegt die Inzidenz in den Kreisen Erzgebirge, Mittelsachsen und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge über 100, am niedrigsten ist sie in Nordsachsen mit knapp 31.

Bei der Hospitalisierungsrate liegt Sachsen weiter unter dem Bundesdurchschnitt. Sie ist neben der Inzidenz der entscheidende Faktor für Corona-Beschränkungen. Laut Sozialministerium befinden sich derzeit 119 Corona-Patienten auf der Normalstation und 39 auf der Intensivstation (Stand: 02.10.2021, 14:30 Uhr).

Verschärfungen in Landkreisen Görlitz und Leipzig

In den Landkreisen Görlitz und Leipzig gelten ab Dienstag wieder mehr Corona-Beschränkungen. Nach Angaben des Robert-Koch-Institutes liegt die Wocheninzidenz den fünften Tag in Folge über der Marke von 35. Damit besteht in beiden Regionen künftig wieder die Pflicht zur Kontakterfassung bei der Innengastronomie, bei Veranstaltungen in Innenräumen und beispielsweise in Fitnessstudios, Saunen und Hallenbädern. Außerdem treten wieder 3G-Regeln in Kraft. Beschäftigte und Selbstständige mit direktem Kundenkontakt müssen zweimal wöchentlich auf eine Corona-Infektion getestet werden.

Quelle: MDR/sth/Mina

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | MDR SACHSENSPIEGEL | 03. Oktober 2021 | 19:00 Uhr

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