Corona-Statistik Corona-Inzidenz in Sachsen steigt auf knapp 40

Bei der Corona-Inzidenz bleibt Sachsen weiter deutlich unter dem Bundesdurchschnitt. Der Wert hält sich knapp unterhalb der 40er-Marke. Am höchsten sind die Zahlen im Erzgebirge und in der Landeshauptstadt Dresden. Bei den Krankenhausbetten bleibt die Lage entspannt.

Proben von Patienten für die Virus-Diagnostik
Die Wocheninzidenz bei den Corona-Neuinfektionen in Sachsen hat sich auf fast 40 erhöht. Bildrechte: dpa

Die 7-Tage-Inzidenz in Sachsen ist am Montag laut Robert-Koch-Institut (RKI) in den kreisfreien Städten sowie in nahezu allen Landkreisen gestiegen. Einzig im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge blieb der Wert mit 48,6 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche auf ähnlicher Höhe wie am Vortag. Die niedrigsten Inzidenzwerte verzeichnen am Montag die Landkreise Leipzig (24) und Görlitz (22).

Die sachsenweite Wocheninzidenz liegt bei rund 39,9 und damit gut sieben Punkte über dem Wert vom Sonntag (Stand 20.09.2021, 03:15 Uhr). Es wurden 397 Corona-Neuinfektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Ein weiterer Mensch ist laut RKI-Statistik mit oder an den Folgen einer Corona-Erkrankung gestorben. Sachsen liegt aber weiterhin deutlich unter dem Bundesschnitt von aktuell 71.

130 Covid-Patienten in Krankenhäusern

Künftig sollen neben der Inzidenz der Neuinfektionen weitere Werte wie die Zahl der Krankenhauseinweisungen stärker berücksichtigt werden. In den sächsischen Kliniken werden derzeit laut Gesundheitsministerium 95 Covid-Patienten auf den Normalstationen behandelt. 35 weitere Patienten mit einer schweren Corona-Infektion liegen auf einer Intensivstation (Stand: 19.09.2021, 14 Uhr). Laut RKI-Intensivregister sind 20 von ihnen so schwer erkrankt, dass sie beatmet werden müssen. (Stand: 20.09.2021, 05:19 Uhr)

Vorwarn- und Überlastungsstufe Laut aktueller Corona-Schutzverordnung werden die Corona-Regeln in Sachsen in zwei Schritten verschärft. Zusätzlich zu den Inzidenzwerten gilt die Belegung von Krankenhausbetten als Maßstab. Die sogenannte Vorwarnstufe ist erreicht, wenn 650 Krankenhausbetten der Normalstationen oder 180 Krankenhausbetten der Intensivstationen mit an Covid-19-Erkrankten belegt sind.

Die Überlastungsstufe greift, sobald mindestens 1.300 Krankenhausbetten der Normalstationen oder 420 Krankenhausbetten der Intensivstationen mit an Covid-19-Erkrankten belegt sind.

Wie bei den Inzidenzwerten gilt auch bei der Bettenbelegung die 5+2-Regel: Wenn eine der beiden Stufen an fünf aufeinanderfolgenden Tagen überschritten wurde, treten die entsprechenden Regelungen gemäß Corona-Schutzverordnung am übernächsten Tag in Kraft.

Quelle: MDR/ma

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR SACHSENSPIEGEL | 20. September 2021 | 19:00 Uhr

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