Corona-Statistik Corona-Inzidenz in Sachsen sinkt zum Sonntag leicht

Bei der Corona-Inzidenz bleibt Sachsen weiter deutlich unter dem Bundesdurchschnitt. Der Wert hält sich unterhalb der 40er-Marke. Am höchsten sind die Zahlen nach wie vor im Erzgebirge und in der Sächsischen Schweiz. Bei den Krankenhausbetten bleibt die Lage entspannt.

Eine Frau mit Behelfs- Mund und Nasenmaske in der Innenstadt von Jena.
Die sachsenweite Inzidenz ist am Sonntag leicht gesunken. (Symbolbild) Bildrechte: imago images/MedienServiceMüller

Die 7-Tage-Inzidenz in Sachsen ist am Sonntag laut Robert-Koch-Institut (RKI) in fast allen Landkreisen gefallen. Einzig im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge stieg sie an und liegt bei 49 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Nur im Erzgebirgskreis liegt der Wert mit 46 ähnlich hoch. Die sachsenweite Wocheninzidenz liegt bei rund 32 und damit fünf Punkte unter dem Wert vom Sonnabend (Stand 19.09.2021, 03:16 Uhr). Sachsen liegt damit weiterhin deutlich unter dem Bundesschnitt von 72.

Die niedrigsten Inzidenzwerte haben auch am Sonntag der Landkreis Görlitz (18) und der Landkreis Nordsachsen (18). Es wurden 27 Corona-Neuinfektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Ein weiterer Mensch ist laut RKI-Statistik mit oder an den Folgen einer Corona-Erkrankung gestorben.

91 Covid-Patienten auf Normalstationen

Künftig soll neben der Inzidenz der Neuinfektionen weitere Werte wie die Zahl der Krankenhauseinweisungen stärker berücksichtigt werden. In den sächsischen Kliniken werden derzeit laut Gesundheitsministerium 91 Covid-Patienten auf den Normalstationen behandelt. 34 weitere Patienten mit einer schweren Corona-Infektion liegen auf einer Intensivstation (Stand: 18.09.2021, 14 Uhr). Laut RKI-Intensivregister sind 20 von ihnen so schwer erkrankt, dass sie beatmet werden müssen. (Stand: 19.09.2021, 10:19 Uhr)

Vorwarn- und Überlastungsstufe Laut aktueller Corona-Schutzverordnung werden die Corona-Regeln in Sachsen in zwei Schritten verschärft. Zusätzlich zu den Inzidenzwerten gilt die Belegung von Krankenhausbetten als Maßstab. Die sogenannte Vorwarnstufe ist erreicht, wenn 650 Krankenhausbetten der Normalstationen oder 180 Krankenhausbetten der Intensivstationen mit an Covid-19-Erkrankten belegt sind.

Die Überlastungsstufe greift, sobald mindestens 1.300 Krankenhausbetten der Normalstationen oder 420 Krankenhausbetten der Intensivstationen mit an Covid-19-Erkrankten belegt sind.

Wie bei den Inzidenzwerten gilt auch bei der Bettenbelegung die 5+2-Regel: Wenn eine der beiden Stufen an fünf aufeinanderfolgenden Tagen überschritten wurde, treten die entsprechenden Regelungen gemäß Corona-Schutzverordnung am übernächsten Tag in Kraft.

Quelle: MDR/bj

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR SACHSENSPIEGEL | 19. September 2021 | 19:00 Uhr

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