Corona-Statistik Corona-Inzidenz in Sachsen bewegt sich kaum

Bei der Corona-Inzidenz in Sachsen ist dieser Tage eine Seitwärtsbewegung zu beobachten. Der Wert hält sich leicht unterhalb der 40er-Marke. Besonders hoch sind die Zahlen nach wie vor im Erzgebirge und in Dresden. Bei den Krankenhausbetten ist die Lage derzeit entspannt.

Hände halten Röhrchen mit Aufschrift Corona
Die Zahl der Corona-Neuinfektionen ist am Sonnabend rückläufig. Bildrechte: Colourbox.de

Die Corona-Zahlen in Sachsen sind zum Start ins Wochenende nahezu unverändert. Wie das Robert-Koch-Institut mitteilte, liegt die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner am Sonnabend bei 37. Am Donnerstag und Freitag hatte der Wert jeweils 38 betragen. Damit liegt die Inzidenz in Sachsen weiterhin deutlich unter dem Bundesschnitt von 72. Im Freistaat gibt es die höchsten Inzidenzen im Erzgebirgskreis (54) und in Dresden (51), die niedrigsten im Landkreis Görlitz (18) und in Nordsachsen (20). Es wurden 184 Corona-Neuinfektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Das sind 93 weniger als am Vortag. Vier Menschen sind laut RKI-Statistik mit oder an den Folgen einer Corona-Erkrankung gestorben.

94 Covid-Patienten auf Normalstationen

Die Inzidenz der Neuinfektionen war bisher Grundlage für viele Corona-Einschränkungen. Künftig sollen daneben weitere Werte wie die Zahl der Krankenhauseinweisungen stärker berücksichtigt werden. In den sächsischen Kliniken werden derzeit 94 Covid-Patienten auf den Normalstationen behandelt. 33 weitere Patienten mit einer schweren Corona-Infektion liegen auf einer Intensivstation (Stand: 17.09.2021, 14 Uhr). Laut RKI-Intensivregister sind 18 von ihnen so schwer erkrankt, dass sie beatmet werden müssen. (Stand: 18.09.2021, 10:19 Uhr)

Vorwarn- und Überlastungsstufe Laut aktueller Corona-Schutzverordnung werden die Corona-Regeln in Sachsen in zwei Schritten verschärft. Zusätzlich zu den Inzidenzwerten gilt die Belegung von Krankenhausbetten als Maßstab. Die sogenannte Vorwarnstufe ist erreicht, wenn 650 Krankenhausbetten der Normalstationen oder 180 Krankenhausbetten der Intensivstationen mit an Covid-19-Erkrankten belegt sind.

Die Überlastungsstufe greift, sobald mindestens 1.300 Krankenhausbetten der Normalstationen oder 420 Krankenhausbetten der Intensivstationen mit an Covid-19-Erkrankten belegt sind.

Wie bei den Inzidenzwerten gilt auch bei der Bettenbelegung die 5+2-Regel: Wenn eine der beiden Stufen an fünf aufeinanderfolgenden Tagen überschritten wurde, treten die entsprechenden Regelungen gemäß Corona-Schutzverordnung am übernächsten Tag in Kraft.

Quelle: MDR/sth

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR SACHSENSPIEGEL | 18. September 2021 | 19:00 Uhr

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