Finanzhilfen Sächsische Flughäfen sollen Corona-Hilfen vom Bund bekommen

Impressionen vom Geschehen auf dem Flughafen Dresden International nach dem Neustart des Flugbetriebs: Blick in die leere Abflughalle. Ein Paar läuft Arm in Arm Richtung Ausgang, Blick von hinten.
Leere Stühle, fast leere Gänge am Flughafen Dresden. Für das Offenhalten der Flughäfen zu Beginn der Corona-Pandemie will der Bund Finanzmittel zur Verfügung stellen. Bildrechte: imago images/Thomas Eisenhuth

Die sächsichen Flughafen-Standorte Leipzig/Halle und Dresden sollen Corona-Hilfen vom Bund erhalten. Darauf sollen sich nach dpa-Informationen Fachministerien und Regierungsfraktionen geeinigt haben. Demnach will der Bund mit 200 Millionen Euro zwölf größere Flughäfen von verkehrspolitisch hoher Bedeutung helfen, bei denen er nicht Eigentümer ist.

Konkret gehe es um die Erstattung von Kosten für das Offenhalten von Flughäfen zu Beginn der Corona-Pandemie. Voraussetzungen für die Unterstützung des Bundes ist den Angaben zufolge, dass die jeweiligen Länder einen Zuschuss in gleicher Höhe leisten. Zudem durften für das Jahr 2020 keine Dividenden ausgeschüttet und an Geschäftsführer und Vorstände keine Boni ausgezahlt worden sein.

Bereits 15 Millionen Corona-Hilfen vom Freistaat

Das sächsische Finanzministerium begrüßte die Unterstützung des Bundes. Konkrete Summen nannte eine Ministeriumssprecherin nicht. Die weiteren Details seien nun zu klären. Der Freistaat ist mit mehr als 77 Prozent an den Flughäfen in Dresden und Leipzig/Halle beteiligt.

Bereits im Dezember hatte der Freistaat die Mitteldeutsche Flughafen AG mit knapp 15 Millionen Euro unterstützt. Auf deren Airports in Dresden und Leipzig/Halle waren die Passagierzahlen dramatisch eingebrochen.

Quelle: MDR/mar

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 12.02.2021 | 12:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Leipzig

Mehr aus Sachsen