Wirtschaft Sachsen stockt Corona-Hilfen für Start-ups auf 40 Millionen Euro auf

Sachsen will Start-ups in der Corona-Krise mit mehr Geld unterstützen. Wie das Wirtschaftsministerium mitteilte, können junge Unternehmen nun bis zu zwei Millionen Euro an Corona-Hilfen beantragen.

Ein Bürogebäude von außen.
Die Folgen der Corona-Pandemie spüren Unternehmen jeder Größenordnung. (Symbolbild) Bildrechte: dpa

Sachsen greift den Start-ups in der Corona-Krise mit mehr Geld unter die Arme. Wie das Wirtschaftsministerium mitteilte, wurde der Hilfsfonds um zehn Millionen auf insgesamt 40 Millionen Euro aufgestockt.

Junge Unternehmen können nun bis zu zwei Millionen Euro an Corona-Hilfen beantragen. Bis Jahresende können Gründerinnen und Gründer noch Anträge einreichen. Der Corona-Hilfsfonds für Start-ups wurde vor einem Jahr von Bund und Land aufgelegt. Er soll die finanziellen Auswirkungen der Corona-Pandemie vor allem für junge Unternehmen abfedern. Ihnen fehle es oftmals an Sicherheiten für Kredite und Kapitalrücklagen, hieß es. Deshalb wird den Unternehmen über den Fonds Eigenkapital in Form von stillen Beteiligungen gewährt.

Hilfen für Unternehmen aus verschiedenen Branchen

Laut Wirtschaftsministerium wurden bisher Zuschläge für 81 Investments bewilligt und Start-ups aus verschiedenen Regionen und Branchen mit 36,4 Millionen Euro unterstützt. "Corona war für viele Start-ups ein harter Einschnitt, hat aber auch Kreativität freigesetzt", sagte Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD). Es sei ermutigend, wie es jungen Gründerteams in Sachsen gelungen sei, ihre Projekte durch die Krise zu steuern und neue Marktchancen aufzugreifen.

Quelle: MDR SACHSEN/mm

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | Nachrichten | 03. August 2021 | 10:00 Uhr

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