Corona-Impfung Fragen und Antworten zur Corona-Impfung in Sachsen

Die ersten Sachsen sind am 27. Dezember gegen das Coronavirus geimpft worden - zunächst in Pflegeheimen und Krankenhäusern. Doch wie geht es weiter? Wofür gibt es die Impfzentren und wer wird wann geimpft? Hier finden Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Utensilien für eine Impfung auf einem Tisch
Bis zu 13.000 Menschen sollen täglich gegen das Coronavirus geimpft werden. Dafür gibt es in Sachsen mehrere Impfzentren sowie mobile Impfteams. Bildrechte: imago images/Political-Moments

Welche Impfstoffe sind zugelassen?

Bislang sind vier Impfstoffe zugelassen. Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) gab am 21. Dezember 2020 grünes Licht für den Impfstoff von Biontech/Pfizer. Die formelle Zulassung durch die EU-Kommission erfolgte kurz danach.

Die EMA hat außerdem am 6. Januar 2021 dem Einsatz des Impfstoffs vom US-Konzern Moderna zugestimmt. Beide Impfstoffe sollen eine Wirksamkeit von mehr als 90 Prozent haben.

Am 29. Januar hat auch der Impfstoff des schwedischen Pharmaunternehmens Astrazeneca eine Zulassung erhalten. Der Impfstoff wurde in Zusammenarbeit mit Forschern der Universität Oxford entwickelt. Seit dem 31. März wird der Impfstoff wegen möglicher Nebenwirkungen nur noch an Personen über 60 Jahre ausgegeben. Vorerst werden seit dem 1. April in den sächsischen Impfzentren nur noch Moderna und Biontech eingesetzt, unabhängig von Alter oder Geschlecht. Hausärzte dürfen Astrazeneca bei individueller Risikoanalyse und nach sorgfältiger Aufklärung der Patienten weiter verimpfen. Seit dem 20. April können sich alle Sachsen auf Wunsch auch mit dem Impfstoff von Astrazeneca beim Hausarzt impfen lassen.

Die EU-Kommission hat den Corona-Impfstoff von Johnson & Johnson am 11. März zugelassen. In den USA wird er bereits seit Ende Februar eingesetzt.

Was ist ein mRNA-Impfstoff?

Die Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna sind auf mRNA-Basis hergestellt. Laut Professor Uwe Liebert, Direktor des Instituts für Virologie des Universitätsklinikums Leipzig, wird bei einem mRNA-Impfstoff eine Art "Bauanleitung" für ein bestimmtes virales Protein oder sogar einen Abschnitt von einem Protein über die Impfung initiiert. Dieses virale Protein wird dann im Körper selbst hergestellt. Damit kann das körpereigene Immunsystem das Virus erkennen und bekämpfen. Eine Impfung sei weit weniger riskant, als sich mit dem Coronavirus zu infizieren, so Liebert.

Kann mRNA mein Genom verändern?

Nein, das Erbgut wird nicht verändert. Die initiierte mRNA ist außerordentlich kurzlebig und zerfällt schnell. Außerdem wirkt mRNA nicht im Zellkern, also da, wo das menschliche Genom gespeichert ist, sondern nur im Zellplasma. Dieses gelange gar nicht in den Zellkern, sagt Virologe Liebert. Selbst theoretisch könne man sich nicht vorstellen, wie mRNA die DNA verändern könne.

Das Robert-Koch-Institut erklärt mRNA-Impfstoffe

Was ist ein Vektorimpfstoff und wie wirkt er?

Der Astrazeneca-Impfstoff ist ein sogenannter Vektorimpfstoff, erklärt Dr. Thomas Grünewald von der sächsischen Impfkommission: "Es ist ein tierisches Virus, das sich im Menschen nicht vermehren kann. Dort werden genetische Informationen von SARS-CoV-2 eingeschleust. Es kommt zu einer örtlichen Infektion und diese führt dazu, dass die Eiweiße, die genetisch eingeschleust worden sind, dann auch präsentiert werden." Das führe dazu, dass das menschliche Immunsystem nicht nur gegen den tierischen Virus-Vektor, sondern auch gegen das Eiweiß von SARS-CoV-2 aktiv werde. Wenn ein geimpfter Mensch danach in Kontakt mit SARS-CoV-2 kommt, ist die körpereigene Abwehr bereits vorbereitet. Vektorimpfstoffe werden in der Medizin schon lange angewandt, zum Beispiel bei der Grippeschutz-Impfung.

Neben dem Vakzin von Astrazeneca gehören auch die Impfstoffe Johnson & Johnson und SputnikV zu den Vektorimpfstoffen.

Welche Nebenwirkungen gibt es bei den Impfstoffen?

Das Paul-Ehrlich-Institut, in Deutschland für die Zulassung von Impfstoffen zuständig, betont, dass Präparate erst nach ausreichender Überprüfung auf den Markt gebracht würden. Auch nach Marktzulassung erfolge eine ständige Kontrolle zum Erfassen von Wirksamkeit und Nebenwirkungen.

Bei den Impfstoffen von Biontech/Pfizer, Moderna und Astrazeneca gab es nach Angaben der Hersteller während der Erprobung keine ernsthaften Nebenwirkungen. Allerdings reagierten mehrere Menschen in verschiedenen Ländern, die bereits zuvor durch Allergien anaphylaktische Schocks erlitten hatten, auf den Impfstoff von Biontech/Pfizer mit starken Reaktionen. Die Ursache ist noch nicht abschließend geklärt.

Der US-Konzern Moderna nannte Müdigkeit, Muskelbeschwerden und Schmerzen am Einstichpunkt nach der zweiten Dosis als mögliche Nebenwirkungen.

In mehreren europäischen Ländern, darunter auch Deutschland, waren die Impfungen mit dem Astrazeneca-Impfstoff vorübergehend gestoppt worden. Grund waren Berichte, dass es nach Impfungen zu möglichen Nebenwirkungen mit Blutgerinnseln gekommen sei. Ein Zusammenhang wurde daraufhin geprüft. Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) hatte den Impfstoff aber später erneut empfohlen - mit dem Hinweis, dass ein Zusammenhang mit auftretenden Blutgerinseln nicht ausgeschlossen werden könne. Laut Bundesgesundheitsminister Jens Spahn war es bei 1,6 Millionen Impfungen in Deutschland zu sieben Fällen mit Blutgerinnseln gekommen. Die EMA hatte bereits zuvor auch auf schwere allergische Reaktionen als mögliche Nebenwirkung des Vakzins hingewiesen. Anaphylaxie sowie Überempfindlichkeitsreaktionen sollten deshalb in die Liste der möglichen Nebenwirkungen des Vakzins aufgenommen werden. Berichten zufolge habe es 41 mögliche Anaphylaxie-Fälle unter fünf Millionen geimpften Menschen in Großbritannien gegeben.

Seit 31. März soll der Astrazeneca-Impfstoff in Sachsen vorsorglich in der Regel nur noch bei Personen zum Einsatz kommen, die das 60. Lebensjahr vollendet haben. Die Ständige Impfkomission (STIKO) hatte ihre Alters-Empfehlung für Astrazeneca entsprechend geändert. Seit 1. April werden alle bereits vereinbarten Erstimpf-Termine in den sächsischen Impfzentren mit Impfstoff von Biontech beziehungsweise Moderna durchgeführt, unabhängig von Alter oder Geschlecht. Impfungen mit Astrazeneca sind seit dem 20. April möglich, wenn die Entscheidung gemeinsam mit dem impfenden Arzt nach ärztlichem Ermessen, individueller Risikoanalyse sowie sorgfältiger Aufklärung gefällt wurde. Für den Impfstoff wurde die Priorisierung aufgehoben.

Senken Virus-Mutationen die Impfstoffwirkung?

Inzwischen gibt es neben der ursprünglichen Form des Coronavirus SARS-CoV-2 mehrere Mutationen - es sind also veränderte Varianten des Virus. Laut Thomas Grünewald von der sächsischen Impfkommission wirken bisher alle zugelassenen Impfstoffe auch gegen die bekannten Mutationen - jedoch wirke nicht jedes Präparat gleich gut gegen jede Mutation.

Wie viele Impfungen sind notwendig?

Das ist abhängig vom verwendeten Vakzin. Die Impfstoffe von Biontech/Pfizer, Moderna und Astrazeneca wurden nach Angaben der Unternehmen alle mit zwei Impfdosen getestet. Das bedeutet, dass sich Patienten im Abstand mehrerer Wochen zwei Mal impfen lassen müssten. Beim Präparat von Astrazeneca lag beispielsweise ein Monat zwischen der ersten und der zweiten Dosis. Wie lange die Impfung dann immun macht, ist unklar. "Großartig" wäre eine Wirkung von zwölf Monaten, so Moderna-Chefmediziner Tat Zaks. Eine Kombination von Produkten wird derzeit in verschiedenen wissenschaftlichen Studien untersucht.

Der Impfstoff von Johnson & Johnson benötigt nur eine Impfdosis. Bei den klinischen Tests in den USA, Brasilien und Südafrika hat er dennoch eine sehr gute Wirkung gezeigt.

Wer wird wann geimpft?

Grundsätzlich wurde die Bevölkerung in drei Kategorien eingeteilt, die beispielsweise bestimmt werden durch das Alter, den Beruf oder Vorerkrankungen. Je nachdem, in welcher Kategorie man sich befindet, hat man unter Umständen früher Zugang zu einer Impfdosis als andere Bevölkerungsmitglieder. So werden beispielsweise diejenigen zuerst geimpft, die bei einer Erkrankung das höchste Risiko für Tod und schwere Erkrankung haben.

Kategorien 1-3 In dieser Reihenfolge wird geimpft

Wer wann eine Impfung erhält, ist klar geregelt. Insgesamt gibt es drei Kategorien. Derzeit werden Personen aus der ersten Stufe geimpft sowie Personen aus der zweiten Stufe, die zwischen 18 und 64 Jahre alt sind.

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Nach der Bund-Länder-Konferenz am 10. Februar hat Bundeskanzlerin Angela Merkel bekannt gegeben, dass Erzieherinnen, Erzieher und Grundschullehrerinnen und -lehrer eine höhere Priorisierung erhalten sollen. Ab dem 24. Februar konnten sich auch Grund- und Förderschullehrerinnen und -lehrer, Erzieherinnen und Erzieher, Polizistinnen und Polizisten sowie Beschäftigte aus dem Gesundheitswesen für die Corona-Schutzimpfung online anmelden. Das Personal aller anderen Schularten soll dem Kultusministerium zeitnah ebenfalls geimpft werden.

Seit dem 11. März können sich in Sachsen alle Menschen der Priorisierungsgruppe 2 impfen lassen. Das sind Menschen ab einem Alter von 70 Jahren und Personen, bei denen ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht, wie Trisomie 21, Organtransplantation, Demenz oder Adipositas.

Seit dem 16. April gibt es Impftermine für alle Lehrerinnen und Lehrer im Freistaat. Termine für die Priorisierungsgruppe 3 sind seit dem 20. April freigegeben. Außerdem wurde zeitgleich die Priorisierung für den Impfstoff von Astrazeneca aufgehoben.

Der Landkreis Vogtland bildet eine Ausnahme. Nach Angaben des Sozialministeriums sollen sich angesichts hoher Infektionszahlen im Landkreis alle Einwohner ab 18 Jahren gegen das Coronavirus impfen lassen können. Die Aufhebung der Impfpriorisierung für den Landkreis wurde zum Teil scharf kritisiert.

Wie kann ich mich für die Impfung anmelden?

Seit Mitte Januar sind ein Buchungsportal und eine Servicenummer (0800 0899 089) freigeschaltet, bei denen sich Menschen mit entsprechender Berechtigung für Impftermine anmelden können.

Zum Nachweis der Impfberechtigung kann eine Bescheinigung des Arbeitgebers bzw. ein ärztliches Attest notwendig sein.

Muss sich jeder impfen lassen?

Nein, die Impfungen sind freiwillig, es gibt also weder Impfzwang noch Impfpflicht. Im Positionspapier der gemeinsamen Arbeitsgruppe aus Mitgliedern der Ständigen Impfkommission, des Deutschen Ethikrates und der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina heißt es: "Den Ausgangspunkt bildet die Selbstbestimmung ('Autonomie') jedes Einzelnen. Impfungen setzen prinzipiell eine aufgeklärte, freiwillige Zustimmung voraus. Eine undifferenzierte, allgemeine Impfpflicht ist deshalb auszuschließen."

Warum gibt es Impfzentren?

Das hat vor allem zwei Gründe: Einige Impfstoffe müssen bei minus 70 Grad Celsius aufbewahrt werden. Diese technische Voraussetzung gibt es in den Impfzentren, jedoch beispielsweise häufig nicht bei Ärzten. Außerdem kann in einem Impfzentrum eine große Zahl Menschen innerhalb kurzer Zeit geimpft werden.

In der Impfstrategie ist inzwischen auch vorgesehen, dass Hausärzte an den Impfungen beteiligt werden. Mitte März waren sachsenweit die Impfungen in 40 Modellpraxen gestartet. Mitte April wurde bereits in mehr als 1.300 Hausarztpraxen im Freistaat gegen das Coronavirus geimpft.

Wo gibt es die Impfzentren?

Seit dem 15. Dezember muss es in jedem Landkreis und jeder kreisfreien Stadt mindestens je ein Impfzentrum sowie jeweils ein mobiles Impfteam geben. Das hat der Bund so vorgegeben. In Sachsen gibt es aktuell 14 Impfzentren, am 16. März kommt ein 15. in Grimma dazu. Auch ein Impfzentrum für Delitzsch ist im Gespräch.

  • Stadt Dresden: Messe Dresden
  • Stadt Leipzig: Messe Leipzig
  • Stadt Chemnitz: Netto Chemnitz, Wilhelm-Raabe-Str. 6
  • Landkreis Bautzen: Sporthalle am Flughafen
  • Erzgebirgskreis: Festhalle Annaberg-Buchholz
  • Landkreis Görlitz: Messehalle Löbau
  • Landkreis Leipzig: ehemaliger Aldi Markt Borna
  • Landkreis Leipzig: Muldentalhalle Grimma (ab 16. März)
  • Landkreis Meißen: Sachsen-Arena Riesa
  • Landkreis Mittelsachsen: Mittweida über Simmel (ehemals EKZ)
  • Landkreis Nordsachsen: Stadthalle Belgern
  • Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge: Aldi Pirna-Jessen
  • Vogtlandkreis: Spektrum Treuen/Eich (ehemaliger Baumarkt)
  • Vogtlandkreis: Mehrzweckhalle des Behördenzentrums Plauen
  • Landkreis Zwickau: Stadthalle Zwickau

Laut Sozialministerium sind auch Zweigstellen von Impfzentren denkbar, um das Angebot regional zu ergänzen.

Wie wurden die Standorte festgelegt?

Laut sächsischem Sozialministerium haben bei der Auswahl der Standorte mehrere Kriterien eine Rolle gespielt: "Es musste genügend Platz für die Trennung von einzelnen Bereichen wie Anmeldung und Warteraum vorhanden sein, ausreichend Parkplätze geben, Lagermöglichkeiten für den Impfstoff vorhanden sein, die Anbindung an Bus und Bahn musste gegeben und eine ausreichende Anzahl an sanitären Einrichtungen vorhanden sein." Die Impfzentren befinden sich beispielsweise in ehemaligen Einkaufsläden sowie in Stadt- oder Messehallen. Sollte es gerade im Bereich der Anbindung mit Bus und Bahn zu Engpässen kommen, müsse vor Ort nachgebessert werden.

Muss ich in das Impfzentrum meines Landkreises/meiner kreisfreien Stadt gehen?

In welchem Impfzentrum man sich gegen das Coronavirus impfen lassen möchte, kann jede Person in Sachsen selbst entscheiden. Das hat das federführende Deutsche Rote Kreuz (DRK) mitgeteilt. Die Impfzentrumsgrenzen seien nicht gleichzusetzen mit Landkreisgrenzen, deswegen gebe es die Möglichkeit der freien Auswahl. Allerdings gebe es eine Bedingung: Impfwillige müssten beide Impfungen am gleichen Ort durchführen lassen.

Wie sieht so ein Impfzentrum aus?

Die Impfzentren sind so aufgebaut, dass es abgetrennte Räumlichkeiten für einzelne Stationen (wie beispielsweise Anmeldung und Wartebereich) gibt. Außerdem existiert ein gesicherter Lagerraum und es sind ausreichend Parkplätze vorhanden sowie eine gute Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr. Jedes Impfzentrum wird nach Angaben des Sozialministeriums mit mindestens zwei Impfstrecken ausgestattet werden. Die größten Objekte könnten aber nach Bedarf auf bis zu zehn solcher Strecken erweitert werden. Pro Tag könnten so bis zu 13.000 Bürgerinnen und Bürger geimpft werden.

Wer organisiert die Impfzentren?

Ein T-Shirt mit dem DRK-Logo.
Bildrechte: dpa

Zur Organisation hat das sächsische Sozialministerium das Deutsche Rote Kreuz (DRK) mit der Koordinierung der Errichtung und des Betriebs der Corona-Impfzentren beauftragt. Gemeinsam mit dem Landeskommando der Bundeswehr und dem Technischen Hilfswerk hat das DRK einen Arbeitsstab eingerichtet, der auf Ebene der Landkreise durch lokale Einsatzstäbe ergänzt wird. Einbezogen sind außerdem die Hilfsorganisationen Arbeiter-Samariter-Bund, Johanniter- Unfall-Hilfe, der Malteser Hilfsdienst, die Kassenärztliche Vereinigung Sachsen sowie die kommunale Ebene.

Wer bezahlt die Impfung?

Für Bürgerinnen und Bürger in Deutschland wird die Impfung nach Angaben der Bundesregierung kostenfrei bereitgestellt - und zwar unabhängig von ihrem Versicherungsstatus. Der Bund bezahlt den Impfstoff. Die Länder tragen gemeinsam mit der gesetzlichen und privaten Krankenversicherung die Kosten für den Betrieb der Impfzentren.

Quelle: MDR/kp

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSENSPIEGEL | 12.03.2021 | 19:00 Uhr

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