Schulstart Nicht mehr Corona-Infektionen an Sachsens Schulen als vor den Ferien

Im Laufe der Pandemie gab es immer wieder die Sorge, dass Schulen Treiber der Pandemie sein könnten. Die nun vom Kultusministerium gemeldeten Zahlen an Neuinfektionen nach den Sommerferien zeichnen ein anderes Bild.

Eine Schülerin träufelt in einem Klassenraum im "֖kumenischen Domgymnasium" eine Lösung nach einem selbst durchgeführten Corona-Test auf einen SARS-CoV-2-Antigentest.
Dreimal wöchentlich müssen sich Schülkinder und Lehrpersonal testen. Bildrechte: dpa

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen an Sachsens Schulen ist auch mit Schulstart nach den Sommerferien gering geblieben. Laut Pressesprecher des Kultusministeriums, Dirk Reelfs, wurden in der ersten Unterrichtswoche mehr als eine Million Schnelltests (Antigen-Selbsttests) bei Schülerinnen und Schülern vorgenommen. Davon seien 219 positiv ausgefallen, was einer Infektionsrate von 0,02 entspreche. Bei Lehrerinnen und Lehrern seien insgesamt 22 der 43.719 durchgeführten Tests positiv ausgefallen. Das entspreche einer Infektionsrate von 0,05 Prozent. Die Infektionsraten lägen damit ähnlich niedrig wie vor den Sommerferien.

Schutzmaßnahmen zeigten Wirkung

Das Kultusministerium erklärte, wegen der geltenden Infektionsschutzmaßnahmen seien Schulen vergleichsweise sichere Orte. Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte seien die einzigen Bevölkerungsgruppen, die so häufig getestet würden. Die festgestellten Infektion passierten daher meist außerhalb der Schulgelände.

Derzeit müssen sich das Schulpersonal sowie die Schülerinnen und Schüler dreimal wöchentlich testen. Vollständig geimpfte oder genesene Personen müssen sich nicht testen.

Quelle: MDR/kh

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | Nachrichten | 14. September 2021 | 10:00 Uhr

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