Corona-Pandemie Intensivbetten: Lage im Erzgebirge weiterhin angespannt

Ärztinnen auf der Covid-Station, einem Bereich der Operativen Intensivstation vom Universitätsklinikum Leipzig.
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Die Auslastung der Intensivstationen ist im Erzgebirgskreis weiterhin hoch. Wie das DIVI Intensivregister meldet, sind die vorhandenen Kapazitäten nahezu komplett ausgereizt. Derzeit befinden sich 52 Menschen aufgrund einer Covid-19-Erkrankung in intensivmedizinischer Behandlung, 26 von ihnen müssen künstlich beatmet werden. Rund 70 Prozent der Intensivbetten sind mit Covid-19-Patienten belegt.

Situation im Freistaat angespannt

Mit rund 60 Prozent ist die Belegung der Betten im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge durch Covid-19-Patienten ebenfalls hoch. 103 Menschen müssen dort aktuell intensivmedizinisch behandelt werden. Es verbleiben 66 freie Betten. Ähnlich sieht es in Mittelsachsen und im Vogtlandkreis aus, wo aktuell nur noch jeweils zwei Betten frei sind.

In Leipzig sowie im Landkreis Nordsachsen stehen derweil noch Kapazitäten bereit. In Leipzig sind aktuell noch 55 Betten frei. In Nordsachsen sind derzeit 40 der vorhanden 62 Betten belegt.

Nur noch 242 Betten sachsenweit frei

Insgesamt werden derzeit 575 Menschen in Sachsen mit einer Covid-19-Erkrankung behandelt, 287 davon müssen invasiv beatmet werden. 1.236 Intensivbetten sind in Sachsen aktuell belegt. Es verbleiben 242 freie Betten. Im Notfall können weitere 613 Intensivbetten aufgestellt werden.

Quelle: MDR/lt

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 31.12.2020 | ab 12 Uhr in den Nachrichten

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