Aktuelle Corona-Zahlen Inzidenz in Sachsen steigt weiter: Nun auch Dresden über 500

Die Wocheninzidenz ist in Sachsen weiter leicht gestiegen und liegt nun bei knapp 340. Das RKI meldet für die beiden größten Städte Leipzig und Dresden eine Wocheninzidenz von mehr als 500. Den niedrigsten Wert weist weiterhin der Erzgebirgskreis mit 149,7 aus.

Eine Infektiologin in Schutzausrüstung steht mit vorgefertigten Fragebögen in der Eingangstür der Corona-Ambulanz an der Uniklinik Dresden.
Die Corona-Ambulanz der Dresdner Uni-Klinik muss sich wieder auf mehr Covid-Erkrankte einstellen, das RKI meldet für die Landeshaupstadt eine Wocheninzidenz von gut 515. (Archivbild) Bildrechte: imago images/Max Stein

Die Corona-Inzidenz in Sachsen ist weiter leicht gestiegen. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet am Freitagmorgen für den Freistaat einen Wert von 339,2 (Donnerstag: 299,9). Das bleibt weiterhin die zweitniedrigste Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland nach Thüringen (264,5). Für ganz Deutschland meldete das RKI einen erneuten Höchstwert von 706,3. Am Vortag lag die Inzidenz bei 638,8.

Leipzig und Dresden über 500

Am niedrigsten ist die Inzidenz landesweit im Erzgebirgskreis mit 149,7. Den höchsten Wert meldet das RKI für die Stadt Leipzig mit 584,6. Dresden folgt mit 515,4. Über 300 liegen der Landkreis Meißen (331,2), der Landkreis Nordsachsen (332,8) und der Landkreis Leipzig mit einer Inzidenz von 423,0.

Wieder mehr als 3.100 Neuinfektionen

Innerhalb der vergangenen 24 Stunden wurden laut RKI in Sachsen 3.169 Corona-Neuinfektionen nachgewiesen. 26 Menschen starben demnach im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung. Bundesweit registrierte das RKI 140.160 weitere Infektionen und 170 Todesfälle.

Noch 676 Covid-19-Patienten im Krankenhaus

Die Zahl der Covid-19-Patienten auf den Normalstationen der Kliniken im Freistaat beträgt nach Angaben des Sozialministeriums 432 (Stand: 20.01.2022). Das ist weiterhin unter dem kritischen Belastungswert von 1.300.

Auf den Intensivstationen liegt die Zahl von Covid-19-Patienten laut Sozialministerium bei 244 (Stand 20.01.2022). 166 von ihnen müssen nach Angaben des Intensivregisters der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) invasiv beatmet werden (Stand: 21.01.2022). Damit sind alle Patientenzahlen abermals im Vergleich zum Vortag rückläufig.

Bei Intensivbetten gilt die Überlastungsstufe ab einer Belegung von 420. Die Sieben-Tage-Inzidenz der Hospitalisierung gibt das Sozialministerium mit 2,27 an.

Quelle: MDR(lam)

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR SACHSENSPIEGEL | 21. Januar 2022 | 19:00 Uhr

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