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Corona-Ambulanz an der Leipziger Uniklinik: Das RKI meldet für die Messestadt eine Sieben-Tage-Inzidenz von 513,6 und damit den höchsten Wert in Sachsen. Bildrechte: imago images/Christian Grube

Aktuelle Corona-ZahlenInzidenz in Sachsen steigt: Leipzig nun über 500

von MDR SACHSEN

Stand: 20. Januar 2022, 06:41 Uhr

Die Wocheninzidenz ist in Sachsen leicht gestiegen, bleibt aber im Bundesvergleich auf relativ niedrigem Niveau. Die Stadt Leipzig liegt inzwischen aber über der 500. Den niedrigsten Wert weist der Erzgebirgskreis mit 150 aus.

Die Corona-Inzidenz in Sachsen ist am Donnerstag weiter gestiegen. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet für den Freistaat am Morgen einen Wert von 299,9 (Mittwoch: 261,3). Das ist weiterhin die zweitniedrigste Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland nach Thüringen (240,9). Für ganz Deutschland meldete das RKI einen erneuten Höchstwert von 638,8. Am Vortag lag die Inzidenz bei 584,4.

Leipzig über 500

Am niedrigsten ist die Inzidenz landesweit im Erzgebirgskreis mit 150,0. Den höchsten Wert meldet das RKI für die Stadt Leipzig mit 513,6. Über 300 liegen die Landeshauptstadt Dresden (430,4), der Landkreis Meißen (308,2), der Landkreis Nordsachsen (307,9) und der Landkreis Leipzig mit einer Inzidenz von 371,5.

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Überdurchschnittlich viele Infektions- und Todesfälle

Innerhalb der vergangenen 24 Stunden wurden laut RKI in Sachsen 3.369 Corona-Neuinfektionen nachgewiesen. 48 Menschen starben im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung, damit stieg die Zahl der Toten in Sachsen seit Pandemiebeginn auf 13.886. Bundesweit registrierte das RKI 133.536 weitere Infektionen und 233 Todesfälle.

837 Covid-19-Patienten im Krankenhaus

Die Zahl der Covid-19-Patienten auf den Normalstationen der Kliniken im Freistaat beträgt nach Angaben des Sozialministeriums 492 (Stand: 19.01.2022). Das ist weiterhin unter dem kritischen Belastungswert von 1.300.

Auf den Intensivstationen liegt die Zahl von Covid-19-Patienten laut Sozialministerium bei 254 (Stand 19.01.2022). 172 von ihnen müssen nach Angaben des Intensivregisters der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) invasiv beatmet werden, neun weniger als einen Tag zuvor (Stand: 20.01.2022). Bei den Intensivbetten gilt die Überlastungsstufe ab einer Belegung von 420. Die Sieben-Tage-Inzidenz der Hospitalisierung gibt das Sozialministerium mit 2,0 an.

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Quelle: MDR(lam)

Dieses Thema im Programm:MDR FERNSEHEN | MDR SACHSENSPIEGEL | 20. Januar 2022 | 19:00 Uhr